Nur wenige wussten davon: Audi will seine komplette Produktion umkrempeln!

In der Klimadebatte sucht Audi die Flucht nach vorne. Schon in fünf Jahren sollen keine Verbrennerautos von Audi mehr auf den Markt kommen.

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Seit einigen Jahren sind Elektroautos dabei, den Automobilmarkt zu übernehmen, Tesla war der große Vorreiter. Die deutschen Autobauer sind zunächst von der Wende überrascht.

Zu gut verkaufen sich die bewährten deutschen, meist hochzylindrigen Verbrenner. Jetzt soll der Wechsel schneller als gedacht erfolgen. Audi geht dabei voraus, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Ab 2026 keine Verbrenner mehr

Für viele völlig überraschend, wird nun bekannt, dass Audi ab 2026 keine Verbrenner mehr entwickeln wird. Ein Q-Modell soll 2026 als letzter Verbrenner-Audi seine Premiere haben.

Dieses soll dann bis Anfang der 30er Jahre vertrieben werden. Die beliebten Modelle A3 und A4 bekommen keine direkten Nachfolger mehr, sondern werden komplett neu konzipiert und umbenannt.

In etwa zehn Jahren wird man somit in Ingolstadt nur noch reine Elektroautos kaufen können. Denn auch von Hybridmodellen will sich Audi verabschieden.

Radikales Vorhaben im Hintergrund entwickelt

Angeblich arbeitet der jetzige Audi-Vorstandschef Markus Duesmann, der von BMW kommt, diesen Plan schon zu seinem Antritt bei Audi im Frühjahr 2020 aus.

Duesmann erläutert seinen geplanten Strategiewechsel jetzt vor Betriebsräten und Topmanagern von Audi. Herbert Diess, der Chef des Mutterkonzerns VW, ist anscheinend von Anfang an darüber im Bilde.

Bedenken, dass hartnäckige Verbrennerfans Audi zugunsten der Konkurrenz den Rücken kehren werden, beeindrucken die Führung des deutschen Autobauers nicht. Daimler und BMW kommen vielmehr durch diesen radikalen Strategiewechsel von Audi in Zugzwang.

Auch Daimler und BMW wollen ihre Elektroflotte schneller ausbauen

Auch die Daimler-Tochter Mercedes-Benz will angeblich die Umstellung auf Elektroautos beschleunigen. Verschiedene der ab 2024 geplanten Elektroautos sollen nach Angaben des Manager Magazins jeweils ein Jahr früher auf den Markt kommen.

Die Verbrenner-Varianten der aktuellen Modelle sollen schneller auslaufen und den E-Versionen so nach und nach das Feld überlassen.

Auch der bayerische Konkurrent BMW drückt aufs Tempo und will angeblich bis 2030 mindestens die Hälfte des weltweiten Absatzes mit dem Vertrieb vollelektrischer Autos erzielen.

Die Konkurrenz der deutschen Autogiganten beschleunigt auf diese Weise den Wandel hin zur Elektromobilität. Klimaschützer und Bewohner emissionsreicher Städte können sich über diese Entwicklung nur freuen.