Dieser Mann lebt mit 20 giftigen Schlangen in seinem Haus (Fotos)

Auf eine derartige Entdeckung ist die Polizei sicher nicht gefasst gewesen: Bei einer Hausdurchsuchung stellen die Beamten fest, dass ein Mann zusammen mit 20 Pythons in seinem Haushalt lebt.

Dieser Mann lebt mit 20 giftigen Schlangen in seinem Haus (Fotos)
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In Florida (USA) gibt es eine ganze Spezialeinheit, die auf der Suche nach birmanischen Pythons ist, die eine Gefahr für das Ökosystem darstellen. Bei jeder Fangaktion begibt sich diese Einheit in Lebensgefahr, da diese Schlangenart sehr gefährlich, wenn auch nicht giftig ist.

Man darf also wetten, dass die Mitglieder dieser Einheit jedes Mal erleichtert sind, wenn sie wieder eine dieser tödlichen Schlangen in ihren Käfig gesteckt haben.

Andere Menschen haben dagegen überhaupt kein Problem damit, sie in Freiheit herumkriechen zu lassen, so wie eine Frau, die sogar mit ihrer Python das Bett teilt. Auch dieser 64-jährigen Martin Bone hat keine Angst vor Pythons und hält sich gleich mehrere in seiner Wohnung...

Der Amerikaner wohnt in Holladay im US-amerikanischen Bundesstaat Utah lebt mit etwa 20 birmanischen Pythons in seinem Haus, die er dort in völliger Freiheit herumkriechen lässt. Seid versichert, das ist jetzt kein Witz!

Nicht nur Schlangen

Dieser Umstand ist allein durch einen Polizeieinsatz ans Licht gekommen. Ein Undercover-Beamter nimmt nämlich im Vorfeld mit Martin Bone Kontakt auf, um ihm ein Baby-Python abzukaufen.

Als der Verkauf unter Dach und Fach ist, treffen die Ordnungskräfte vor Ort ein. Die Beamten dürften aber sicherlich nicht damit gerechnet haben, ein derartiges Schauspiel geboten zu bekommen. Die Aufnahmen, die auf Twitter zu sehen sind, könnt ihr in unserem obigen Video ansehen.

Bei der vorgenommenen Bestandsaufnahme messen etwa zehn der anwesenden Pythons drei Meter und mehr an Länge. Die Polizei stellt zudem auch 585 Ratten und 46 Hasen sicher, die in Käfigen gehalten wurden. Diese ganze Schar an Tieren wird anschließend zur Kontrolle zu einem Tierarzt gebracht.

Durch einen vorgetäuschten Python-Kauf entdeckt die Polizei 20 riesige Schlangen in der Wohnung. David Clode@Unsplash

Mehr als 20 Anklagepunkte

Martin Bone gibt zwar vor, für jedes seiner Tiere eine Erlaubnis zur Haltung zu besitzen. Die Polizei stellt allerdings fest, dass er seit mindestens 2017 keinen Antrag mehr auf eine Erlaubnis gestellt hat. Der Angeklagte erklärt hierzu vor ABC4:

Ich habe 2014 eine erste offizielle Ermahnung erhalten, die mich von der Notwendigkeit dieser Erlaubnis-Bescheinigungen unterrichtet hat. Da ich aber 2017 keinerlei weitere Ermahnung erhalten habe, bin ich davon ausgegangen, dass meine alten Bescheinigungen noch Gültigkeit besitzen.

Marton Bone werden insgesamt zwanzig Gesetzesübertritte vorgeworfen, wobei die herausragendsten Anklagepunkte den Verkauf und die illegale Haltung exotischer Tiere umfassen.