Zufallsentdeckung: Forscher:innen entdecken heller werdenden Stern

Das Weltall ist ständigen Veränderungen unterworfen - dies hat nun auch ein Forscher:innen-Team aus den USA erneut feststellen können. Die Veränderung eines Sterns hat zu einer erneuten Auswertung alter Daten geführt und ein interessantes Ergebnis gebracht.

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Ein Forscher:innen-Team von der University of Washington hat eine interessante Entdeckung gemacht. Alarmiert durch einen automatisierten Alarm der Gaia-Mission von der europäischen Weltraumbehörde ESA ist die Aufmerksamkeit der Forschenden durch Zufall auf einen ganz bestimmten Stern gelenkt worden.

Demnach ist der Stern Gaia17bpp innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre immer heller geworden. Eine derartige Veränderung ist ungewöhnlich - allerdings haben die Forschenden schnell festgestellt, dass nicht der Stern selbst für die zunehmende Helligkeit verantwortlich ist, wie msn nun berichtet.

Riesiger Begleitstern

Um herauszufinden, was für die Veränderung des Sterns verantwortlich ist, hat das Team rund um die beiden Forscher Anastasios Tzanidakis und James Davenport laut Angaben von msn nicht nur die Daten der Gaia-Mission ausgewertet, sondern auch weiter zurückreichende Daten von anderen Teleskopen mit einbezogen.

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass der Stern wohl einen ihn umkreisenden Begleiter hat, dessen Größe ungefähr den Abstand zwischen der Sonne und unserer Erdumlaufbahn ausmacht, wie Tzanidakis laut msn verdeutlicht.

Häufigeres Vorkommen möglich

Der Zeitraum, in dem sich beide Sterne umkreisen ist mit etwa 1000 Jahren ungewöhnlich lang. Gaia17bpp ist in den letzten Jahren, genauer gesagt im Zeitraum von 2012 bis 2019, demnach durch den Begleitstern verdeckt worden, wodurch 98 Prozent seines Lichts schlicht verdeckt worden sind.

Das Team freut sich laut msn sehr über die Entdeckung, da sie sehr ungewöhnlich ist. Laut Tzanidakis sei es eine reine Zufallsentdeckung gewesen. Allerdings sei es durchaus möglich, dass sich dieses Phänomen im Weltall häufiger ereignet, als in Fachkreisen bisher angenommen worden ist.

Verwendete Quelle:

msn: "Stern verhält sich sehr misteriös - 'Zufallsentdeckung' im Weltall"

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