„United States Space Force“: Donald Trump postet bizarre KI-Bilder von Alien-Festnahme
Donald Trump überrascht mal wieder – dieses Mal mit einer Flut an bizarren KI-Fotos auf seinem Truth-Social-Profil. Welche Botschaft steckt hinter diesen spacigen Bildern und was hat der Ex-Präsident eigentlich vor?
Eine Szene wilder als die andere: Donald Trump hat in der Nacht zum Montag, dem 18. Mai 2026, mehr als 20 Fotos und Videos veröffentlicht, die alles andere als alltäglich sind. Auf seinem eigenen Netzwerk Truth Social präsentiert sich der 79-Jährige als „Oberbefehlshaber“ einer futuristischen Streitmacht – und das nicht auf klassischen Bildern, sondern dank der Macht der künstlichen Intelligenz. Explosionen auf der Erde, ausgelöst durch Laserstrahlen aus dem All, und mittendrin Trump, wie er im Kommandostand einen roten Knopf drückt: Es wirkt wie ein Science-Fiction-Film, könnte aber gut Trumps Vorstellung von moderner Kriegführung widerspiegeln.
KI-Bilder zwischen Satire, Space Force und politischer Stichelei
Was auffällt: Einige dieser Motive tragen den Spruch „United States Space Force“ – ganz klar ein Seitenhieb auf die von Trump selbst gegründete Truppe fürs All. Trump inszeniert eine Vision, in der die US-Präsenz im Weltraum gestärkt wird und er selbst als Oberbefehlshaber einer futuristischen Streitmacht auftritt. Zwischen martialischen Szenerien fallen besonders zwei Motive ins Auge: Trump an der Seite eines nackten und gefesselten Außerirdischen sowie Aufnahmen, auf denen er von einer Roboterarmee flankiert wird – immer mit dem blauen Planeten und Raumschiffen im Hintergrund. Cover von Science-Fiction-Romanen könnten kaum absurder sein.
Aber Trump nutzt die KI-Bilder nicht nur, um sich als „Weltraum-Kaiser“ zu inszenieren. Er teilt direkt aus: Biden und Obama finden sich in den Montagen in einer „Müllgestank“-Szene wieder, Gavin Newsom als Gouverneur von Kalifornien taucht gleich zweimal auf – zuerst in einer Zwangsjacke, danach sogar als Zombie.
Angriff gegen Iran – „Tschüs, Schnellboote“ und ein Seitenhieb von Newsom
Doch Trump bleibt nicht nur bei Science-Fiction. Einige der KI-generierten Clips spielen offen auf internationale Spannungen an. So zeigen die Videos amerikanische Kriegsschiffe, die „Mullah-Drohnen“ und die iranische „Moskito-Flotte“ angreifen. Begleitet wird das Spektakel mit Trumps Kommentar: „Tschüs, Schnellboote“. Auch hier sitzt Trump am Schreibtisch und erteilt den Feuerbefehl – als ob alles nur ein weiteres Kapitel seiner politischen Selbstinszenierung wäre. Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Trump gibt sich als knallharter Anführer, der auf Provokationen aus dem Nahen Osten eine klare Antwort weiß.
Lange lässt die Reaktion der Betroffenen nicht auf sich warten. Am schnellsten schießt Gavin Newsom zurück. Er postet auf X: „Selbst ein Zombie-Newsom sieht noch gesünder aus als unser jetziger Präsident.“ Dazu legt er den Hashtag „Gebete für Opa“ – ein Seitenhieb, der sich klar gegen Trumps Geisteszustand richtet.
Was will Trump mit diesen KI-Bildern eigentlich erreichen?
Mit der Bilderserie schickt Trump zweifellos Signale – an politische Gegner im eigenen Land, aber auch an Machthaber wie im Iran. Die Grenzüberschreitungen zwischen Unterhaltung, Provokation und Selbstvermarktung sind dabei fließend. Was seine tatsächlichen Pläne mit der Space Force sind oder ob hinter den martialischen Visualisierungen mehr als Satire steckt, bleibt offen. Eines ist aber sicher: An Aufmerksamkeit mangelt es Donald Trump auch 2026 nicht. Ob solche Aktionen jedoch wirklich das Vertrauen in seine Führungsqualitäten stärken, steht auf einem anderen Blatt.
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