"Jemand sollte dem Papst erklären": Donald Trump wieder auf Angriffskurs gegen Leo XIV
Ein Treffen zwischen Papst Leo XIV. und dem Bürgermeister von Chicago bringt Donald Trump einmal mehr auf die Palme. Der US-Präsident lässt keinen Zweifel an seiner Meinung – doch wie reagieren die anderen Beteiligten auf seinen Zornesausbruch?
Donald Trump und Papst Leo XIV – diese Kombination verspricht Zündstoff. Wieder einmal sorgt Donald Trump für Schlagzeilen, nachdem der Pontifex sich mit einem seiner Erzfeinde getroffen hat: dem Bürgermeister von Chicago, Brandon Johnson. Schon in der Vergangenheit war das Verhältnis zwischen Trump und Leo XIV. gespannt, vor allem seit der Papst die amerikanischen Luftangriffe auf den Iran offen kritisiert hatte. In den Sozialen Medien herrscht Fassungslosigkeit, nachdem Trump jetzt erneut öffentlich gegen das katholische Kirchenoberhaupt nachtritt.
Ein Treffen sorgt für Wirbel: Papst und Bürgermeister gegen Trump
Am Samstag, dem 30. Mai 2026, kam es zu dem Ereignis, das die Wellen so hochschlagen lässt: Papst Leo XIV. empfängt Brandon Johnson, der das Treffen später als eine der „beeindruckendsten und demütigendsten Erfahrungen“ seines Lebens beschreibt. Kaum war das Foto mit dem Papst auf Social Media gelandet, ging bei Trump offenbar die Hutschnur hoch. Auf Truth Social ließ der 79-jährige, ehemalige Präsident seinem Unmut freien Lauf und postete:
„Jemand sollte dem Papst erklären, dass der Bürgermeister von Chicago nutzlos ist und dass der Iran keine Atomwaffen haben darf!“
Mit dieser Attacke trifft Trump gleich beide auf einmal – Leo XIV. und den Bürgermeister. Die Wahl des Zeitpunkts ist dabei kein Zufall: Die Kritik des Papstes an den amerikanischen Militärschlägen gegen den Iran hatte Trump verstimmt, und die Nähe zwischen dem Pontifex und einem seiner innenpolitischen Kontrahenten bringt die Stimmung endgültig zum Kochen.
Starke Gegenstimmen und Spott im Netz
Natürlich bleibt eine so giftige Ansage nicht unbeantwortet. Brandon Johnson selbst kontert prompt auf X:
„Die Einwohner Chicagos haben genug von Trumps blasphemischem Krieg im Iran. Jemand sollte dem Präsidenten erklären, dass seine Kriegslust es arbeitenden Familien nur noch schwerer macht, über die Runden zu kommen“.
Dieser Seitenhieb zeigt, wie sehr sich die Fronten zwischen dem Lager des ehemaligen Präsidenten und seinen innen- wie außenpolitischen Kritikern verhärtet haben.
Im Netz überschlagen sich die Reaktionen auf Trumps Papst-Attacke. Journalisten wie Aaron Rupar kommentieren offen das Geschehen:
„Trump greift den Papst nun erneut an. Er lässt die Vorwürfe, er sei der Antichrist, nicht auf sich sitzen“.
Schnell machen sich auch einfache Nutzer über den aufgebrachten Ex-Präsidenten lustig – besonders, weil sich Trump ausgerechnet mit dem Chef der katholischen Kirche öffentlich anlegt. Für viele bleibt unverständlich, warum Trump auf die Begegnung von Leo XIV. mit Johnson so erbost reagiert. Fakt ist: Die Szene polarisiert und sorgt für Häme, aber auch Empörung.
Was bleibt nach Trumps neuem Zorn?
Die Reaktionen auf Trumps Worte zeigen erneut, wie gespalten die öffentliche Diskussion derzeit ist. Die Ansicht über Angriffe auf religiöse und politische Würdenträger ist äußerst kontrovers und prägt das Meinungsbild nachhaltig. Ob der Papst selbst auf die Sticheleien eingeht, bleibt offen. Der öffentliche Schlagabtausch dürfte aber noch länger Thema bleiben.
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Verwendete Quelle:
Donald Trump: Unerhörter Angriff auf Papst Leo XIV. sorgt für Sprachlosigkeit