Britische Firma lässt genmanipulierte Moskitos in den USA frei!

Seit Jahren hat das britische Unternehmen Oxitec in den USA darum gekämpft, gentechnisch manipulierte Moskitos freizulassen. Jetzt wurde der umstrittene Feldversuch zugelassen - und bereitet vielen Kopfzerbrechen.

Mit dem Feldversuch soll eine neue Methode erprobt werden, um die Ägyptische Tigermücke einzudämmen, wie maennersache.de berichtet. Diese ist Überträgerin von Krankheiten wie Zika- oder Dengue-Fieber, aber auch von Chikungunya und Gelbfieber.

Das Experiment

Die Forscher:innen haben biotechnisch veränderte Aedes-aegypti-Männchen herangezüchtet. Diese können nicht stechen und somit auch keine Krankheiten übertragen. Stattdessen sollen sie sich mit den Weibchen paaren.

Diese sind größtenteils für die Krankheitsübertragungen zuständig. Bei der Paarung mit den freien weiblichen Mücken wird dann das Gen des modifizierten Männchens weitervererbt. Dieses sorgt dafür, dass alle weiblichen Nachkommen noch im Larvenstadium getötet werden. Das würde eine Eindämmung der Ägyptischen Tigermücke nach sich ziehen.

Zulassung in USA

Das Experiment ist schon in einigen Ländern durchgeführt wurden, doch in den USA hat die Zulassung etwas länger gedauert. Der Molekularbiologe Anthony James von der University of California sagt dazu:

Wenn etwas Neues und Revolutionäres auftaucht, dann ist die erste Reaktion bei vielen: 'Moment mal'. Daher ist es schon eine große Sache, dass Oxitec mit seinem Versuch in den Vereinigten Staaten loslegen kann.

An welchen Orten das Experiment schon gestartet wurde, verraten wir euch im Video!

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