Wegen Salmonellen-Vergiftung: 3.000 Tonnen Kinder-Produkte wurden eingestampft!

Ferrero zieht eine bittere Bilanz mit einem Verlust in Millionenhöhe: Wegen der Salmonellen-Verunreinigung im Frühjahr mussten 3.000 Tonnen Kinder-Produkte vom Markt genommen werden.

Den Schokoladenriesen Ferrero hat es ziemlich hart getroffen. Kurz vor Ostern wurde bekannt, dass Produkte der Marke Kinder mit Salmonellen infiziert sein könnten.

150 Salmonellen-Vergiftungen in 9 Ländern

Um die hundertfünfzig Salmonellen-Fälle wurden gemeldet in neun verschiedenen Ländern, bei denen auch Kinder betroffen waren. Auch in Deutschland wurden die beliebten Kinder-Überraschungseier zurückgerufen.

Man konnte sich dabei im Vorhinein schon denken, dass es sich dabei um viele Produkte handeln müsste, sind doch die international vertriebenen Produkte rund um die Kinder-Schokolade bei Groß und Klein sehr begehrt.

3.000 Tonnen Ferrero-Produkte für die Mülltonne

Wie jetzt bekannt wurde, soll es sich dabei um sogar 3.000 Tonnen Ferrero-Produkte handeln, die der Schokoladenhersteller vom Markt genommen hat - ein Millionenverlust.

Die Verunreinigung, die diesen gewaltigen Rückruf verursacht hat, dürfte in einer Ferrero-Fabrik in Belgien passiert sein. Wie die Bild berichtet, dürfte dabei ein Filter in einem Bottich für Milchbutter mit Salmonellen verunreinigt gewesen sein.

Nicolas Neykov, der Präsident von Ferrero Frankreich, erklärt, wie die Bild zitiert:

Es handelt sich um den größten Rückruf von Produkten in den letzten 20 Jahren.

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