Vorladung nicht ausgeschlossen: Kapitolsturm-Aufarbeitung würde mit Trump "ein Zirkus werden"

Für die Schuldigen am Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 gibt es kein Entkommen: Der Ausschuss beschäftigt sich zurzeit mit einem Trump-Berater, der seine Aussage verweigert. Aber auch Donald Trump könnte vorgeladen werden.

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Die Aufarbeitung um den Angriff auf das US-Kapitol in Washington vom 6. Januar ist lange noch nicht abgeschlossen und dieser nähert sich auch dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an.

Gremium lädt Trump-Berater vor

Schon vor einiger Zeit musste er sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen, aufgrund der Anschuldigungen, seine Anhänger zu dem Sturm angestachelt zu haben. Hierbei wurde er jedoch freigesprochen.

Jetzt zieht sich erneut der Knoten enger um Donald Trump, denn Steve Bannon, Ex-Berater von Donald Trump, wurde vom Ausschuss vorgeladen. Doch dieser hat die Vorladung bisher ignoriert.

Jetzt drohen Steve Bannon strafrechtliche Konsequenzen, das heißt zwölf Monate Gefängnis oder eine hohe Geldstrafe. Doch bisher dürfte es Trump gelungen sein, seine(n) ehemaligen Berater nicht aussagen zu lassen, den dies sei so gar nicht in seinem Interesse, wie es beim Spiegel heißt.

Auch Donald Trump könnte eine Vorladung bekommen

Doch Adam Kinzinger, ein republikanisches Mitglied um den Ausschuss zur Aufarbeitung des Kapitolsturmes schickt im Interview dem US-Sender CNN eine Warnung aus:

Glaubt nicht, dass ihr einfach so weglaufen könnt. Wir lassen euch nicht davonkommen.

Zudem schließt er eine Vorladung des amerikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump vor das Gremium nicht aus. Auch, wenn sich Adam Kinzinger und die anderen Mitglieder bewusst sind, dass das kein einfaches Unternehmen sein wird. So meint Kinzinger zu CNN:

Wenn wir den früheren Präsidenten vorladen, wird das hier ein Zirkus. Deshalb steht das vorerst nicht auf dem Plan. Aber wenn er Informationen hat, die wir brauchen, laden wir ihn vor.
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