Prostatakrebs: Auf diese ersten Anzeichen solltet ihr achten

Prostatakrebs ist besonders tückisch, weil Betroffene meist keine Symptome haben – bis es zu spät ist. Umso wichtiger ist es, alles, was darauf hindeutet, ernst zu nehmen.

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Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts werden jedes Jahr 63.400 Neuinfektionen gemeldet. Wird der Tumor frühzeitig erkannt, gibt es gute Heilungschancen, deswegen ist es umso wichtiger, auf erste Symptome zu achten.

Keine Symptome bis der Krebs groß genug ist

Eines davon ist nächtlicher Harndrang. Dieser kann nämlich dadurch ausgelöst werden, weil der Tumor gegen die Harnröhre drückt. Auf der Seite des britischen National Health Services heißt es dazu: "Prostatakrebs verursacht in der Regel keine Symptome, bis der Krebs groß genug ist, um Druck auf die Harnröhre auszuüben, die den Urin aus der Blase in den Penis leitet."

Normalerweise gilt das nächtliche Wasserlassen zwar als Anzeichen für eine gutartige Prostatavergrößerung, kann aber auch ein Zeichen für Prostatakrebs sein und sollte daher ernst genommen werden. Andere Symptome können Brennen beim Wasserlassen sowie Blut im Urin oder Sperma sein.

Früherkennung rettet Leben

Gerade weil die Heilungschancen bei einer Früherkennung besonders hoch sind und der Krebs in der Regel zu spät entdeckt wird, sollten Männer die Sache ernst nehmen und sich regelmäßig untersuchen lassen. Ab dem 45. Lebensjahr können sie dafür das gesetzliche Früherkennungsangebot in Anspruch nehmen.

Rebecca Porta ist die Geschäftsführerin von Orchid, einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich für Aufklärung im Bereich Hoden-, Prostata- und Peniskrebs starkmacht, und erklärt gegenüber The Sun:

Zu viele Männer suchen nicht früh genug Hilfe und Rat. Wenn wir dieses Problem von beiden Seiten angehen können, indem wir mehr Männer und Hausärzte dazu bringen, über das Prostatakrebsrisiko zu sprechen, können wir dazu beitragen, die Ergebnisse langfristig zu verbessern – sowohl für die Patienten als auch für das Gesundheitswesen.
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