Karl Lauterbach mit düsterer Prognose: "Im Herbst haben wir wieder ein Problem"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach deutet an, dass es baldige Lockerungen geben könnte und gleichzeitig gibt er eine düstere Prognose Richtung Herbst ab...

Die Fallzahlen steigen, das Robert Koch-Institut liefert laufend steigende Infektionszahlen, auch der Inzidenzwert klettert weiter nach oben. Letzten Einschätzungen zufolge soll der Höhepunkt der Omikron-Welle im Februar erreicht werden. An dieser Prognose hält auch Karl Lauterbach fest.

Mögliche Lockerungen mit Aussicht auf einen düsteren Herbst 2022

Bei dem Corona-Gipfel am Montag spricht auch Bundesgesundheitsminister von möglichen Lockerungen, die sehr bald vorgenommen werden könnten, wenn der Höhepunkt erreicht ist und die Neuinfektionen zurückgehen.

Es könnte also kurz nach dem Infektionshoch eine Verschnaufpause geben - oder könnte damit gar das Ende der Pandemie eingeleitet werden, wie die WHO kürzlich hoffnungsvoll vermutet?

Lauterbach: "Im Herbst haben wir wieder ein Problem"

Dies lässt auf eine positive Entwicklung für die nächste Zeit hoffen, doch der SPD-Politiker erklärt auch, dass wir mit weiteren Varianten zu rechnen haben und der Herbst erneut düster ausfallen könnte. Mehrere Medien sprechen daher von seiner "düsteren Herbstprognose", die er ZDF-Sendung "Berlin direkt" gibt. So zitiert ihn tz-online:

Ich glaube, dass es weitere Varianten geben wird, weil wir weltweit noch so viele Menschen haben, die sich infizieren können. Im Herbst haben wir wieder ein Problem.

Dabei stellt sich die Frage, ob die Impfpflicht nun kommen wird oder nicht. Zuletzt ist mit Karl Lauterbach von einer Impfpflicht ab April die Rede, doch die Kassenärzt:innen könnten ihm hier noch einen Strich durch die Rechnung machen.

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