Heidi Klums Sohn Henry Samuel: „Ich fühle mich oft so richtig deutsch!”
Henry Samuel ist vielen vor allem als Sohn von Heidi Klum und Seal ein Begriff. Doch was steckt hinter dem Nachwuchsmodel, das „so richtig deutsch“ sein will?
Wer Henry Samuel nur als Promi-Kind auf roten Teppichen abgespeichert hat, kennt längst nicht alle Facetten dieses 20-Jährigen. In Berlin beim New Faces Awards Style, wo er als Juror mit dabei war, zeigte Henry, wie tief sein Bezug zu Deutschland geht und warum für ihn Mode nur ein Teil seiner Geschichte ist. Die Woche zwischen dem 14. und 20. Juli war vollgepackt: Juryarbeit, Blitzlichtgewitter, Döner in Berlin – und ganz viel Heimatgefühl in einer Stadt, in der er sich offensichtlich pudelwohl fühlt. Dabei ist Henry kein typischer Sohn berühmter Eltern, der sich nur auf dem roten Teppich sehen lässt, sondern jemand, der seine Wurzeln in Deutschland wirklich lebt.
Zwischen Berlin und New York: Ein Leben auf zwei Kontinenten
Geboren in den USA, lebt Henry inzwischen überwiegend in New York, hat aber einen deutschen Pass und Eltern, die beide große Namen sind: Heidi Klum (53) und Seal (63). Trotz glamouröser Kindheit in Los Angeles fühlt sich Henry in Deutschland oft besonders angekommen.
„Ziemlich sogar. Wenn ich nach Deutschland komme, dann gerate ich schnell in einen anderen Modus. Ich esse mehr deutsches Essen, mein Deutsch kommt wieder mehr zurück und ich mache mehr deutsche Dinge.“
Dieses starke Heimatgefühl zeigt sich auch darin, wie er seine Zeit in Deutschland verbringt. Seine Begeisterung für deutsches Essen ist so groß, dass er kurz vor dem New Faces Award noch genüsslich Döner essen war und das Berliner Nachtleben genoss.
„Coole“ Gene und künstlerische Träume
Heidi Klum selbst schwärmt von ihrem Sohn:
„Er hat das super gemacht. Ich wusste: Das ist vollkommen sein Ding, er liebt seinen Look. Und als er dann raus ist auf den Laufsteg und alle Leute geklatscht und gejubelt haben – da ist man natürlich total stolz. Er sieht ja auch wirklich gut aus: der Waschbrettbauch, die Haare – er ist einfach cool. Er kommt echt gut an.“
Doch Henry ruht sich nicht darauf aus. Sein Ziel? Er will über das Modeln hinaus kreativ werden:
„Ich versuche, mich kreativ weiterzuentwickeln und künstlerisch zu entfalten. Ich möchte mehr aus dem machen, was ich bereits tue – ich möchte mich mehr mit Kunst beschäftigen, vielleicht auch mit Schauspielerei oder Malerei.“
Damit zeigt er Ambitionen, die weit über Laufstege hinausgehen und eine vielseitige künstlerische Karriere anstreben.
Deutsche Mode, Oktoberfest und XL-Schuhe: Typisch Henry?
Henry zeigt nicht nur Flagge, was seine Herkunft angeht, sondern steht auch offen dazu, ein echter Fan deutscher Designer wie Danny Reinke oder Kilian Kerner zu sein. Weniger Glamour, dafür ganz bodenständig: Sein Bruder Johan (19) und er haben den XXL-Schuhkampf gemeinsam – Schuhgröße 47/48 bei Henry, 50 bei Johan.
„Wir bestellen die meisten Schuhe in den USA online auf bigshoes.com“, verrät er.
Für Fans des bayerischen Lebensgefühls hat Henry 2025 beim Oktoberfest ordentlich aufgetischt: Er trug eine Lederhose, hielt ein Maß Bier, eine Brezel und eine Hähnchenkeule in der Hand. Über seine Gefühle an diesem Tag sagt er schlicht:
„Ich habe mich sehr deutsch gefühlt.“
Dieses Erlebnis ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr Henry die deutsche Kultur in sein Leben integriert, trotz seiner internationalen Wurzeln. Sein Deutsch verbessert sich bei jedem Besuch, und er genießt es, mehr deutsche Traditionen auszukosten, was zeigt, dass er tief in zwei Welten zuhause ist.
Seine Liebe zur Mode ist eng mit diesem Gefühl verwoben. Er bevorzugt es, traditionelle sowie moderne deutsche Designer zu unterstützen und bringt damit eine persönliche Note in seine Modelkarriere. Sein Auftritt beim Festival de Cannes im Outfit von Magnums Modenschau war ebenfalls ein großer Schritt: „Es passieren gerade so viele großartige Dinge – dank meiner Eltern habe ich eine starke Plattform und ich bin so dankbar für die ganzen Möglichkeiten, die sich mir auch dadurch eröffnen,“ erzählt Henry. Ein Jungstar, der seinen Weg selbstbewusst sucht und eindrucksvoll zeigt, dass hinter dem berühmten Namen viel mehr steckt als nur das Erbe seiner Eltern.
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Henry Samuel: „Ich fühle mich oft so richtig deutsch!”