„ein lustiger Typ” Wie Heidi Klum ihre Zeit mit Donald Trump erlebt hat
Zwischen Glitzerwelt und großer Politik: Heidi Klum erzählt offen, wie anders Donald Trump früher auf sie wirkte, und hat klare Worte zu seiner Eignung als Präsident. Hat ein Model einen besonderen Blick für Führung und Verantwortung?
Schon lange bevor Donald Trump als Staatsoberhaupt für Aufsehen sorgte, kreuzten sich die Wege des Ex-Präsidenten mit Heidi Klum in New Yorks schillernder Szene. Jetzt spricht das deutsche Model im "Zeit Magazin" überraschend ehrlich über alte Zeiten – und warum sie nicht glaubt, dass jeder einfach Präsident werden sollte.
Im Rampenlicht hat sie nie Scheu gezeigt, offen ihre Meinung zu sagen. Dieses Mal nimmt Klum, inzwischen 52 Jahre alt, kein Blatt vor den Mund:
„Ich finde es schon wichtig bei so einem Job, in dem man über so viele Menschen entscheidet, das auch gelernt zu haben. Das sollte eigentlich überall so sein.“
Wer an der Spitze eines Landes steht, sollte nach Klums Auffassung mehr als nur Charisma oder Bekanntheit vorweisen, sondern auch fundierte Sachkenntnis besitzen.
Heidi Klum und Donald Trump: Von Studio 54 zum Weißen Haus?
Die beiden kennen sich seit dem Filmdreh von "Studio 54". Über Jahre hinweg liefen sich Heidi Klum und Donald Trump bei Society-Events immer wieder über den Weg. Besonders eng wurde es, als Klum zur Hochzeit von Donald und Melania Trump eingeladen wurde – nicht zuletzt, weil ihr damaliger Ehemann Ric Pipino Melanias Brautfrisur zauberte.
Heidi erinnert sich daran, wie sehr Trump damals zur New Yorker Promi-Szene gehörte – und wie anders er wirkte:
„Er war einfach Donald, ein lustiger Typ. Jeder kannte ihn in New York.”
Der Mann, der später Präsident wurde, war für Heidi eher ein bunter Hund der Upper Class – immer präsent, aber nicht unbedingt jemand, dessen politische Karriere sie damals vorausgesehen hätte.
Politische Verantwortung ist kein Model-Casting: Klum zieht den Vergleich zum Chirurgen
Was unterscheidet laut Heidi Klum einen Präsidenten von anderen Entscheidungsträgern? Der Vergleich, mit dem sie das Amt beschreibt, ist aufsehenerregend:
„Das ist wie bei einem Arzt, der ja auch ein langes Studium machen muss, bevor er dir den Kopf aufschneidet und in deinem Gehirn rumbastelt.”
Für sie steht fest, dass in Deutschland und Europa Spitzenpolitiker meistens eine ausführliche politische Ausbildung durchlaufen – sie nennt Angela Merkel als Beispiel, die 16 Jahre lang Kanzlerin war.
Klum findet, ein Präsident sollte nicht einfach ins kalte Wasser springen dürfen wie in einer Reality-Show. Ihr ernster Unterton überrascht viele Fans, gerade weil Klum das amerikanische Showbusiness wie kaum eine andere kennt und sich mit Trump nie über Politik definierte. Doch gerade jetzt, mit etwas Abstand, zieht sie ihre eigene Bilanz: Für Schlüsselposten in Politik braucht es mehr als Popularität, sondern echtes Handwerk und Know-How.
Bunter Alltag und prominente Bekanntschaften: Ein anderer Trump von damals
Blicken wir zurück: Für die junge Heidi Klum war der Bekanntheitsgrad von Trump fast legendär, wenn auch ausschließlich auf die New Yorker High Society bezogen.
„Er war einfach Donald, ein lustiger Typ. Jeder kannte ihn in New York.”
In diese Zeit fällt auch die prunkvolle Hochzeit, zu der Klum eingeladen war – eine Einladung, die sie seither ein Stück Zeitgeschichte miterleben ließ. Heute betrachtet sie die Erinnerung mit einer Prise Humor, aber auch mit einem nachdenklichen Blick auf die politische Karriere Trumps.
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„Er war ein lustiger Typ”: Heidi Klum spricht über ihre Zeit mit Donald Trump