Der digitale Yuan: Die Kommunistische Partei will Bitcoin und Co. Konkurrenz machen

Mal eben das Busticket oder die Flasche Wasser per QR-Code übers Smartphone bezahlen? Was in Deutschland noch mit Misstrauen betrachtet wird, ist in China sogar auf dem Land bereits gang und gäbe. Doch jetzt will die Regierung mitmischen!

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Gerade in Zeiten von Corona, wird die Nützlichkeit von Bargeld vermehrt hinterfragt. Mit Apps wie Alipay und WeChat können Chinesinnen und Chinese bequem bargeldlos bezahlen. Insgesamt dreiviertel der finanziellen Transaktionen in werden in der Volksrepublik digital abgewickelt, wie msn.com berichtet.

Alipay und WeChat: So funktioniert's!

Die Apps funktionieren vom Prinzip her wie PayPal: Die Nutzer:innen überweisen von ihrem Konto das Geld auf die App. Von dort aus können sie es bequem an andere User:innen weiterreichen. Diese können sich den erhaltenen Betrag dann von ihrer Bank auszahlen lassen.

Der Kommunistischen Partei scheinen die Privatunternehmen zunehmend ein Dorn im Auge zu sein. Denn Alipay und WeChat leisten zusammen bereits über 90 Prozent des digitalen Zahlungsverkehrs im Land.

Der digitale Yuan

Deswegen möchte die chinesische Regierung jetzt eine eigene digitale Währung einführen, den digitalen Yuan. Die virtuelle Währung findet sich derzeit noch in der Testphase. Im April 2021 konnten Interessenten an einer Verlosung teilnehmen, um erste digitale Scheine von der Zentralbank zu erhalten.

Die Gewinner:innen können das digitale Geld an vielen Orten nutzen, zum Beispiel an Ticketschaltern und bei Starbucks. China plant den digitalen Yuan zu den Olympischen Spielen 2022 dann auch für internationale Besucher:innen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Infos zum digitalen Yuan haben wir im Video für euch!

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