3,5 Millionen Deutsche betroffen: Chaos bei Johnson&Johnson mit Booster-Impfung

Als wären nicht zurzeit alle Regelungen und Vorschriften schon kompliziert genug, wird nun der Booster-Status von Johnson&Johnson-Geimpften aufgehoben - eine dritte Dosis ist notwendig für die 2G+...

Das Boostern ist angesagt und erforderlich und zwar besonders verstärkt seit dem Auftauchen der Omikron-Variante. Selbst doppelt Geimpfte mit vollständigem Schutz benötigen nun einen Booster, um beispielsweise ins Restaurant zu gehen, wo die 2G+ als Regel gilt.

Johnson & Johnson: Booster-Chaos

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson hat für viele Menschen Erleichterung gebracht, als dieser als Impfstoff gegen Covid-19 offiziell anerkannt wurde. Der Grund: Für diesen Impfstoff benötigte man für einen vollen Impfschutz nur eine Dosis.

Auch in Deutschland wurden zahlreiche Menschen mit J&J geimpft. Mittlerweile haben auch viele von ihnen einen Booster erhalten mit einem mRNA-Impfstoff von Moderna oder BioNTech.

Stiko ändert Empfehlung und Regierung setzt diese um

Doch nun aktualisiert die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlung. So soll die eine Dosis J&J mit einem mRNA-Booster nur als Komplettierung der Grundimmunisierung anerkannt. Eine weitere Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff wird für einen weitreichenderen Schutz empfohlen, wie die Welt berichtet.

Die Regierung zieht nach und erklärt drei Impfungen bei Johnson&Johnson als notwendig, um als "geboostert" zu gelten. Von einem Tag auf den nächsten sind 3,5 Millionen Deutsche von der neuen Regelung betroffen.

Es ist ein Chaos, denn wie ein Bild-Reporter erklärt, würden noch nicht alle Bundesländer diese neue Regelung aufgenommen haben. In Berlin und Nordrhein-Westfalen zum Beispiel darf man ohne dritte Impfung nicht mehr ins Restaurant und zu Freizeitveranstaltungen, in Rheinland-Pfalz soll das noch möglich sein...

3,3 Millionen in Deutschland betroffen: Bestimmter Impfstoff schützt weniger gut gegen Corona 3,3 Millionen in Deutschland betroffen: Bestimmter Impfstoff schützt weniger gut gegen Corona