Was es bedeutet, wenn du weinend im Schlaf aufwachst

Ihr wacht nachts tränenüberströmt auf und zittert vor Angst? Nun verraten Experten, unter welcher Schlafstörung ihr dann leidet - und was ihr dagegen tun müsst!

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Seid ihr schon einmal schweißgebadet in der Nacht aufgewacht und habt gemerkt, dass ihr im Schlaf geweint habt? Dann leidet ihr vermutlich unter Parasomnie, einer "unerwünschten körperlichen oder verbalen Verhaltensweise während des Schlafes", wie sie Forscher der American Sleep Association (ASA) definieren. Doch wie kann es dazu überhaupt kommen?

Was ist Parasomnie?

Parasomnie tritt meistens dann auf, wenn es zu abnormen Übergängen zwischen den drei primären Phasen des Schlafes kommt. Schlafwandeln und Sprechen im Schlaf sind typische Symptome. Doch wenn ihr unter Tränen nachts aufwacht, ist es weit mehr als eine einfache Parasomnie. Dann leidet ihr vermutlich unter Albträumen, oder noch schlimmer, unter Nachtangst.

Während Albträume sowohl für Kinder als auch für Erwachsene komplett normal sind, verschwindet Nachtangst eigentlich mit dem Älterwerden. Wer es mit dieser extremen Form von Parasomnie auch noch im Alter zu tun hat, leidet vermutlich unter emotionalem Stress, einem traumatischen Ereignis, einer Vorgeschichte mit langfristigen Angstzuständen, Depressionen oder unter bipolaren Störungen.

Wer weinend aufwacht, leidet vermutlich unter Parasmonie.  Galatea Espaa Cumellas / EyeEm@Getty Images

Der Unterschied zwischen Albträumen und Nachtangst besteht darin, dass wir uns an die Bilder eines Albtraums nach dem Aufwachen noch erinnern können. Bei Nachtangst ist das nicht der Fall. Was könnt ihr jetzt aber tun, wenn ihr das nächste Mal tränenüberströmt aufwacht?

So könnt ihr Parasomnie bekämpfen

Die ASA empfiehlt eine Therapie, um die emotionalen Wurzeln der Parasomnie aufzudecken. Wenn ihr die Ursache eures schlechten Schlafes findet, wird euch dies auch bei der Bewältigung des Problems helfen. Ansonsten raten Experten, schnell in die Phase des Tiefschlafes zu kommen, um so die Übergänge zwischen den Schlafphasen schnell hinter euch zu lassen.

Damit das klappt, gibt es einige einfache Tipps und Tricks. So solltet ihr zum Beispiel euren Koffein-Konsum einschränken, eine verlässliche Schlafenszeit-Routine einrichten und sicherstellen, dass ihr eine gute Schlafumgebung habt. Ihr werdet sehen: Auf diese Weise könnt ihr die Parasomnie im Handumdrehen loswerden!