Trotz Impf-Einladung: Niedersachsen bittet tausende junge Menschen, nicht zum Termin zu kommen
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Trotz Impf-Einladung: Niedersachsen bittet tausende junge Menschen, nicht zum Termin zu kommen

Von Alma Feliz

In Niedersachsen werden versehentlich tausende Impfeinladungen an Menschen verschickt, die noch gar nicht an der Reihe sein sollten. Der Appell lautet: Geduld.

Die meisten Leute in Deutschland freuen sich, wenn sie eine Impfeinladung im Briefkasten finden. Nicht aber einige junge Niedersachsen und -sächsinnen, die jetzt aufgefordert werden, zuhause zu bleiben.

Fehler beim Versenden der Einladungen

Dass die Impfungen auch dank des Einsatzes der Hausärzte nun endlich etwas zügiger vorangehen, als noch vor wenigen Wochen, ist ja schonmal ein Lichtblick im Corona-Chaos.

Daher warten viele Menschen nun auf ihre Impfeinladung. In den letzten Tagen versendet Niedersachsen tausende Einladungen per Post. Dabei passiert ein Missgeschick.

Unter den vielen Briefen sind auch Einladungen für junge und komplett gesunde Menschen, die eigentlich noch gar nicht an der Reihe sind. An diese jungen Leute richtet sich der folgende Appell.

Der Impfstoff reicht nicht

Oliver Grimm, Sprecher des Gesundheitsministeriums, richtet sich laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung an diejenigen, die unbeabsichtigt eine Einladung bekommen haben:

Wir bitten diese Niedersächsinnen und Niedersachsen herzlich, mit der Anmeldung zum Impftermin noch ein wenig zu warten.

Man muss nun auf das Verantwortungsbewusstsein der jüngeren Generation setzen, da nicht einmal genügend Impfstoff für alle jene auf Lager ist, die aktuell die Impfpriorität haben.

Wenn die versehentlich benachrichtigte Gruppe sich noch etwas gedulden kann, wird vermutlich sowieso bald die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben, weil dann alle Risikogruppen immunisiert sind.

Der Grund ist unklar

Wieso dieser Fehler passiert ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand sagen. Eine Ursache könnten die Diagnoseschlüssel sein, mit denen Arztpraxen ihre Abrechnungen bei den Krankenkassen einreichen.

Mithilfe dieser Schlüssel würden Diagnosen kategorisiert. 2800 dieser Codes seien für die Impfberechtigung der zweiten Impfgruppe ausschlaggebend, berichtet die HAZ.


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