#PfizerGate: Expert:innen sehen trotz fehlerhafter Studie kein Problem bei Biontech/Pfizer-Impfstoff

Eine Whistleblowerin deckt auf, dass ein Subunternehmen von Pfizer falsche Impfdaten erzeugt habe, da bei der Durchführung Fehler begangen wurden. Expert:innen sehen allerdings kein Problem bei der Wirksamkeit von dem Impfstoff.

Unter #PfizerGate wurden Vorwürfe einer Whistleblowerin bekannt, die ihrem ehemaligen Arbeitgeber Ungenauigkeiten bei der Datensammlung für die klinische Zulassungsstudie von Biontech/Pfizer vorwarf.

#PfizerGate: Das lief falsch

Im Labor sei ungenau gearbeitet wurden: falsche angebrachte Etiketten, falsch gelagerte Impfstoffe und den gemeldeten Nebenwirkungen des Impfstoffes wurde nur schleppend nachgeforscht, wie nachrichten.yahoo.com berichtet.

Dennoch sehen Expert:innen kein Problem in der Nutzung des Impfstoffes. Die veröffentlichten Angaben zu den Unregelmäßigkeiten in dem Fachmagazin "The BMJ" seien laut Peter Kremsner, Direktor des Instituts für Tropenmedizin an der Universität Tübingen, nicht ausreichend, "um an der Qualität der klinischen Studie von Biontech/Pfizer zu zweifeln".

Warum konnten die Fehler passieren?

Kremsner erklärt außerdem, dass gemachte Fehler in dem Labor auf den Erfolgs- und den Zeitdruck zurückzuführen seien, der seit Beginn der Pandemie auf der Forschung lastet:

Die Gefahr, dass ein Subunternehmen dann womöglich nicht den Qualitätsstandards des großen klinischen Sponsors entspricht, kann in solch einem Fall steigen.

Woran die Expert:innen erkennen, dass die Impfstoffe trotz der mangelhaften Arbeitsweise im Pfizer-Subunternehmen funktionieren, erläutern wir im Video.

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