Neurodermitis (atopisches Ekzem) besser behandeln und damit umgehen

Neurodermitis (atopisches Ekzem) besser behandeln und damit umgehen

Das Krankheitsbild der Neurodermitis ist recht weitläufig bekannt und schlägt sich auf der Haut nieder. Gemeinsam mit zwei weiteren Erkrankungen gehört die Neurodermitis zu den drei Krankheiten des atopischen Formenkreises. Typische Stellen am Körper können betroffen sein und sich beispielsweise durch Juckreize bemerkbar machen. Neben diesen relativ harmlosen Formen der Neurodermitis kannst du im Zweifelsfall auch an schwerwiegenderen Formen leiden.

Die Ursache liegt weniger an dem Sinnesorgan Haut direkt, auch wenn sich an dieser die Symptome niederschlagen. Vielmehr handelt es sich um eine Nervenkrankheit, die von innen heraus den negativen Beitrag leistet. Stress gilt häufig als wichtiger Grund, doch auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und veränderte Umweltfaktoren wie das Klima sind wichtige Auslöser der Neurodermitis. Genau wissen das die Forscher und Mediziner allerdings bis heute nicht.

An diesen Stellen machen sich die Symptome der Neurodermitis bemerkbar

Wie stark dich die Neurodermitis betrifft, hängt von mehreren Faktoren ab, immerhin ist der Krankheitsverlauf von der Schwere und von deinem körperlichen Alter und Zustand abhängig. Mit Gewissheit sind aber dennoch immer wieder typische Stellen mit ähnlichen Symptomen betroffen. Zu den Symptomen zählen besonders der bereits erwähnte großflächige Juckreiz, der beispielsweise auch bei einer Haarwurzelentzündung auftritt, aber auch das schubweise Auftreten dieses Reizes ist relevant. Begleitend dazu können Unruhe oder Stimmungsschwankungen auftreten. Der Juckreiz befällt besonders bevorzugt reibungsintensive Stellen wie deine Kniekehlen oder Armbeugen. Auch Gesicht und Hals sind oft betroffen.

Neurodermitis unterscheidet sich in der Schwere und folglich auch in der Behandlung

Im Grunde genommen wird bei der Neurodermitis zwischen vier Stufen unterschieden, die mit zunehmender Stufe immer schwerer werden. Die erste Stufe schlägt sich in trockener Haut nieder und kann oft mit einfachen Pflegeprodukten behandelt werden. Leichte Ekzeme prägen die zweite Stufe und benötigen oft schon konkrete Behandlungsschritte sowie antiseptische Wirkstoffe. Wird die dritte Stufe der Neurodermitis erreicht, so werden die Ekzeme bereits moderat und benötigen ausgiebigere Behandlungen, beispielsweise mit Glucocorticoiden. Systematische Therapien werden dann auf der vierten Stufe notwendig.

Die Prävention ist die erste Strategie gegen Neurodermitis

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Damit die Neurodermitis bei dir gar nicht erst zum Problem wird, kannst du beispielsweise in Phasen, in denen du unter viel Stress leidest, mit Präventionsmaßnahmen einen ersten Schritt angehen. Die regelmäßige Hautpflege für eine durchwegs gesunde Haut ist da als erster Schritt natürlich essenziell. Noch besser ist es allerdings, die auslösenden Faktoren so gut es geht zu meiden. Auch das Einholen ausgiebiger Informationen ist relevant und kann bei Betroffenen einen echten Mehrwert bringen. Damit das Infektions- und Entzündungsrisiko bei Hautirritationen eingedämmt wird, ist es darüber hinaus sinnvoll, wenn du auf eine gute Körperhygiene und ausgiebige Pflege der Haut achtest.

Bei schwerwiegenden Fällen hilft der Gang zum Arzt

Sollten dir die grundlegenden Hilfen keinen Erfolg bringen und sich das Krankheitsbild in den Schüben immer weiter verfestigen und nach und nach verschlimmern, ist der Gang zum Arzt und Experten der letzte sinnvolle Schritt. Hier kann die Krankheit dann tatsächlich diagnostiziert werden und anschließende Schritte, um diese einzudämmen, werden sinnvoll. Der Versuch entsprechender Präventionsmaßnahmen ist für dich aber in keinem Fall eine schlechte Idee, da du auch bei ausbleibender Wirkung in Bezug auf die Neurodermitis einen Mehrwert aus einem solchen Vorgehen ziehst.

Daniel Hasselbond
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