Covid-19: Tödlicher "Schwarzer Pilz" in weiteren Ländern aufgetaucht
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Nebenwirkung der Corona-Therapie: Tödlicher "Schwarzer Pilz" jetzt auch in anderen Ländern!

Mehrere Länder sind nun auch von der tödlichen schwarzen Pilzinfektion betroffen, die bereits Hunderte Menschen in Indien getötet hat.

Der "Schwarze Pilz", Mukormykose, ist eine sehr seltene Pilzinfektion. Doch in Indien haben sich bereits knapp 9.000 Covid-19-Patienten mit dieser verheerenden Krankheit infiziert und 300 Menschen sind allein in den letzten Monaten daran gestorben.

Jetzt auch in anderen Ländern

Doch mittlerweile ist Indien nicht mehr das einzige Land, in dem diese Post-Covid-Komplikationen auftreten. Auch Russland, Pakistan, Uruguay, Bangladesch und Chile berichten von ersten Fällen.

Die Gesundheitsbehörden in Chile melden schnell steigende Zahlen der Covid-Patienten, die sich mit dieser Organ-fressenden Krankheit infizieren. Der chilenische Verband für Infektiologie erklärt:

Seit Ausbruch der Pandemie wurden immer wieder Fälle von Pilzinfektionen identifiziert, doch die Häufigkeit hat zugenommen, genau wie die Zahl schwerer Fälle.

Auch Russland meldet im vergangenen Monat Covid-Patienten, die sich mit dem Pilz infiziert haben, doch laut den Behörden sei die Situation unter Kontrolle.

Der Mykologie-Experte Nikolai Klimko erklärt gegenüber der russischen Zeitung Izvestia, dass nach seinem Wissen"bisher nur isolierte Fälle von Mykormykose bei Covid-19-Patienten" beobachtet wurden.

Die Ursache für den Anstieg

Anders als das Coronavirus, ist der "Schwarze Pilz" nicht in einem bestimmten Land ausgebrochen und hat sich von dort aus auf andere Länder verbreitet.

Diese Infektion ist infolge der Covid-Therapien ganz von alleine ausgebrochen. Patienten, die einen schweren Covid-Verlauf haben, werden für gewöhnlich mit Steroiden behandelt.

Diese sind zwar einerseits lebensrettend, andererseits haben sie jedoch auch drastische Auswirkungen auf das Immunsystem, da sie die Abwehrkräfte reduzieren und die Blutzuckerwerte erhöhen.

Der geschwächte Gesundheitszustand bietet den idealen Nährboden für die Pilzinfektion, da der Körper nicht länger dagegen ankämpft. Bisher kann die Erkrankung noch mit einem Fungizid behandelt werden.

Doch in Indien mussten bereits einige Patienten operiert werden, um zu verhindern, dass sich die Infektion auf andere Körperbereiche ausbreitet.

In manchen Fällen mussten sogar drastische Maßnahmen wie die Entfernung eines Auges vorgenommen werden, um zu verhindern, dass der Pilz das Gehirn angreift.


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