In Norwegen sterben 13 Personen nach Corona-Impfung

Die norwegische Arzneimittelbehörde sieht eine Verbindung zwischen 13 Todesfällen und den Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs.

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Diese Neuigkeiten werden wohl um die Welt gehen und damit sicher Wasser auf die Mühlen der Impfgegner leiten. Schon öfters hat man in der letzten Zeit von heftigen Nebenwirkungen bei Corona-Impfungen gelesen. In Norwegen sind nun nach der Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer-BioNtech 13 Personen verstorben. Die norwegische Arzneimittelbehörde will einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und den Impfungen sehen.

Opfer von gebrechlichem Alter

Ein Detail darf bei alledem nicht übersehen werden: Die Betroffenen waren allesamt - mit mindestens 80 Jahren - fortgeschrittenen Alters und von gebrechlicher Gesundheit. Sigurd Hortemo, Chefarzt der norwegischen Arzneimittelbehörde, hat gegenüber Norway Today dazu Stellung bezogen:

Die Berichte sprechen dafür, dass geläufige Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen, wie Fieber und Schwindelanfälle, für den Tod verschiedener gebrechlicher Patienten verantwortlich sind.

Norwegen hat seine Impfkampagne am 27. Dezember begonnen, bislang sind 33.000 Personen geimpft worden. Wie in Deutschland haben ältere Personen und Risikogruppen dabei Vorrang. Infolge dieser Äußerung ändert dann die norwegische Gesundheitsbehörde (genannt Folkehelseinstituttet, NIPH Norway), die Empfehlungen in ihrer aktuellen Impfbroschüre.

Ist es besser, sich nicht impfen zu lassen?

Dort ist jetzt zu lesen: "Für sehr gebrechliche Personen können selbst relativ harmlose Nebenwirkungen sehr ernste Folgen nach sich ziehen. [...] Für diejenigen, deren verbleibende Lebensspanne recht kurz ist, kann der aus der Impfung gezogene Nutzen gering oder bedeutungslos sein." Der medizinische Direktor der norwegischen Arzneimittelbehörde, Steinar Madsen, formuliert gegenüber franceinfo sehr vorsichtig:

Wenn man sehr zerbrechlich ist, ist es wahrscheinlich besser, sich nicht impfen zu lassen.

Der Impfstoffhersteller Pfizer reagiert mit einer von Bloomberg zitierten Bekanntmachung. Die norwegische Arzneimittelbehörde gibt schließlich Entwarnung: "Die Zahl der Zwischenfälle liefert bislang keinen Grund zur Beunruhigung und entspricht den Erwartungen". Wir werden die Entwicklungen weiter im Auge behalten.