Faktencheck zu Todesfällen: Wie gefährlich sind Corona-Impfungen?

Auf der ganzen Welt treten vereinzelt nach Corona-Impfungen Todesfälle auf. Besteht darin ein fataler Zusammenhang oder handelt es sich bei den Toten doch um reine Zufälle?

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Für viele Betroffene gilt der Impfstoff als lebensrettender Weg aus der verheerenden Corona-Pandemie. Bislang ist es die einzige bekannte Möglichkeit, die uns einen Neustart ins normale Leben ermöglichen könnte.

Doch mit dem Start der Impf-Kampagnen in Ländern auf der ganzen Welt wachsen die Zweifel an den unterschiedlichen Vakzinen und mit ihnen die Berichte von starken Nebenwirkungen, wie jene von AstraZeneca. Wie gefährlich ist die Corona-Impfstoffe wirklich?

Tod durch Corona-Impfung?

Schon bevor das große Impfen begonnen hatte, machten Kritiker mit lauten Warnungen auf sich aufmerksam. Angesichts der kurzen Entwicklungszeit sorgen sie sich um die Sicherheit der auf den Markt gebrachten Impfstoffe.

Seit dem Impft-Start berichten Medien immer wieder von Todesfällen in Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung. Nun erklären Experten, was eigentlich dahinter steckt.

Deutschland, Spanien, USA, Norwegen - auf der ganzen Welt ist von mysteriösen Toden kurz nach dem Verabreichen der Corona-Vakzine die Rede. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das für Impfungen in Deutschland zuständig ist, geht aktuell zehn solcher besagten Fälle hierzulande nach.

Bei den Verstorbenen handelt es sich ausschließlich um Menschen zwischen 79 und 93 Jahren. In einem Sicherheitsbericht des Instituts heißt es, wie folgt:

Wenn ältere Menschen oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen und einem erhöhten Sterberisiko geimpft werden, wird es eine gewisse Anzahl von zufälligen Todesfällen geben, die kurz nach der Impfung auftreten, ohne aber kausal mit der Impfung assoziiert zu sein.
Wie gefährlich sind Corona-Impfungen eigentlich wirklich? Gustavo Fring@Pexels

Experten geben Entwarnung

In anderen Ländern kommen Mediziner zu ähnlichen Schlüssen. Die Todesfälle, die kurz nach der Covid-19-Impfung aufgetreten sind, können in keinem einzigen Fall mit der Verabreichung des Wirkstoffes in Verbindung gebracht werden. In Belgien gibt die Föderale Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte in der Brussels Times an:

Die Tatsache, dass die gemeldeten Todesfälle kein gemeinsames klinisches Bild aufwiesen, ist ein eher beruhigendes Element, ebenso wie die Tatsache, dass die Todesfälle nach einer variablen Zeitspanne auftraten.

Bislang kann also nicht davon ausgegangen werden, dass nach einer Corona-Impfung ein erhöhtes Sterberisiko für Patienten besteht. Vor allem Angehörige der Risikogruppen müssen nun für sich selbst eine Risiko-Abwägung machen, ob sie die möglichen Nebenwirkungen der Vakzine in Kauf nehmen wollen.

Laut aktuellen Umfragen in Deutschland möchten nicht wenige Menschen zunächst abwarten, bevor sie sich selbst impfen lassen. Bis die ersten Langzeit-Studien veröffentlich werden, dauert es allerdings noch ein bisschen.