Covid-19: Studie zu infizierten Pflegekräften verrät mehr über die Immunität

Eine Studie, die an mit Covid-19 infizierten Pflegekräften durchgeführt wurde, bringt jetzt Aufschluss über die Immunität vor dem Virus.

Die Antikörper, die der Körper bildet, nachdem man sich mit Coronavirus infiziert hat, stehen momentan im Mittelpunkt vieler Diskussionen und Studien. Einige von ihnen beschäftigen sich intensiv damit, wie man diesen natürlichen Schutz unseres Körpers gegen Covid-19 einsetzen kann.

Darunter auch eine Studie, die an den Pflegekräften des CHU in Straßburg durchgeführt wurde, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Ergebnisse dieser Studie sind jetzt auf MedrXiv.org veröffentlicht worden.

Antikörper gleich Immunität?

Darin erfährt man, dass unser Körper bei einer Infektion mit Covid-19 Antikörper produziert und dass diese auch noch sechs Wochen nach Auftreten der Symptome eine neutralisierende Wirkung gegen dieses Coronavirus haben, wie unsLe Monde berichtet. Die Frage, die jedoch nach wie vor alle beschäftigt lautet: Wie lange bleibt der Körper tatsächlich immun?

Nicht jeder Patient reagiert gleich

Der Artikel von Le Monde fügt hinzu, dass die Antikörper, die nach einer Infektion von den B-Lymphozyten produziert werden, nur einen Teil unserer Immunabwehr ausmachen. Neben den T-Lymphozyten, die für die zelluläre Immunität zuständig sind.

Eine weitere Schwierigkeit im Verständnis der menschlichen Antikörper, liegt darin, dass die Wissenschaftler von Patient zu Patient eine große Variabilität zwischen den Immunreaktionen beobachtet haben.

Eines steht fest: Das Verständnis dieser Immunität gegen SARS-CoV-2 ist ausschlaggebend für das weitere Vorgehen des Gesundheitswesens und für die Entwicklung eines Impfstoffes. Mehr Informationen findet ihr in unserem Video zu diesem Artikel.

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