Mbappé: Das sind die Gründe, die einer Vertragsverlängerung bei PSG im Wege stehen

Mbappé: Das sind die Gründe, die einer Vertragsverlängerung bei PSG im Wege stehen

Während bei Real Madrid schon alle in den Startlöchern für einen Transfer von Kylian Mbappé stehen, stößt PSG bei den Verhandlungen zu einer Vertragsverlängerung an seine Grenzen.

Auch wenn die Mbappé-Real Madrid-Affäre diesen Sommer stark von Neymar und seinem Wunsch, zum FC Barcelona zurückzukehren, überschattet wurde, ist sie noch lange nicht ausgehandelt. Die Ankündigung des französischen Stürmers bei der Auszeichnung der Trophées UNFP hat sicher niemand vergessen, vor allem nicht Florentino Perez, der darauf hofft, Mbappé zum nächsten Galactico zu machen.

Zidane mischt sich ein

Kürzlich deutet dann auch Zinédine Zidane den Übertritt des Weltmeisters im Rahmen einer Pressekonferenz an: "Es war immer sein Traum, eines Tages bei Real Madrid zu spielen". Und obwohl PSG-Sportdirektor Leonardo sich daraufhin über die Spekulationen aufregt, führt er laut dem Team schon seit mehreren Wochen mit dem Mbappé-Klan Gespräche zu einer möglichen Vertragsverlängerung.

Zwar läuft dessen Vertrag mit PSG noch zweieinhalb Jahre, doch die Zukunft des Vereins scheint an dem Fußballgott zu hängen und daher ist sein Verbleib in der Mannschaft diese Saison für die Trainer Thema Nummer 1.

Diese Gründe könnten Mbappé an einer Vertragsverlängerung hindern

Kylian Mbappé feiert einen Erfolg nach dem anderen und mit seiner Aussage, er sei bereit für "mehr Verantwortung in Paris oder woanders", schickt er eine klare Botschaft: Er will der wichtigste Spieler seines Vereins werden.

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In Paris steht allerdings Neymar ganz oben auf der Gehaltsliste. Mit 30 Millionen Euro pro Saison kommt der Brasilianer weit vor dem Franzosen mit nur 19,5 Millionen Euro pro Jahr (außerdem verdient er nebenher mit seinem Instagram-Account noch ein nettes Sümmchen nebenbei). Das Problem: Selbst wenn sich Paris nächsten Sommer von Neymar trennen würde, könnte Mbappé dennoch nicht dessen Gehalt bekommen. Als Brasilianer steht Neymar nämlich eine Einwanderungsprämie zu, wodurch der PSG im Monat nur 35 % der Arbeitgeberbeiträge und Steuern zahlen muss, was für Mbappé nicht der Fall wäre.

Doch Kylian Mbappé interessiert vor allem der sportliche Aspekt. Nach dem schockierenden Ausscheiden als Achter in der Champions League gegen Manchester United möchte er erst einmal sehen, wozu es der PSG in der nächsten Saison bringt, bevor er über eine Verlängerung nachdenkt. Bleibt also die Leistung des PSG im kommenden März im Achtelfinale abzuwarten.

Simone Haug
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