Angler fängt 1,2 Tonnen schweren Mondfisch: Die Fotos sorgen für Empörung

Angler fängt 1,2 Tonnen schweren Mondfisch: Die Fotos sorgen für Empörung

Ein historischer Fang: In Russland wird vor einiger Zeit ein Fisch geangelt, der mehr als 1 Tonne wiegt. So einen Fang macht man wirklich nicht alle Tage. Doch die Fotos vom Mondfisch sorgen für Empörung. Und das aus gutem Grund.

Der Mondfisch gilt als größter Knochenfisch der Welt und ist relativ selten. Doch nicht seine Seltenheit sorgt für Aufregung nach dem spektakulären Fang, sondern der Umgang der Angler mit dem Tier.

In den Tiefen des Pazifik

Die Angler befinden sich vor den Kurilen, mitten im Pazifischen Ozean. Was sie an dem Tag an ihrem Haken wiederfinden, werden sie so schnell wahrscheinlich nicht wieder vergessen: Sie bekommen zwar keinen Hai zu sehen, wie es anderen Fischern schon ergangen ist, aber sie bekommen einen Mondfisch zu Gesicht.

Die Tiere können werden ungefähr 300 Kilo schwer, aber das russische Exemplar bringt es auf stolze 1,2 Tonnen. Der größte jemals gefangene Mondfisch war ganze 2,2 Tonnen schwer - fast schon so beeindruckend wie der riesige Wels, den Jean-Christophe Conéjéro vor einiger Zeit am Haken hatte.

Den Bären zum Fraß vorgeworfen

Viel Begeisterung ernten sie für ihre Aktion allerdings nicht: Die Angler lassen das Tier nämlich verenden, nur um ein paar Fotos mit ihm zu schießen. Dabei hätten sie den Mondfisch genauso gut wieder freilassen können.

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Letztendlich werfen sie ihn einfach ein paar wilden Bären zum Fraß vor, die sich über die große Menge an Fisch sicherlich gefreut haben. Nur mit dem Unmut von Tierfreunden müssen die russischen Angler wahrscheinlich noch eine lange Zeit leben.

Simone Haug
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