Frau kauft sich einen Döner: Als sie die Rechnung sieht, traut sie ihren Augen nicht!
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Frau kauft sich einen Döner: Als sie die Rechnung sieht, traut sie ihren Augen nicht!

Der Döner sieht lecker aus und eine Touristin entscheidet sich, sich einen kleinen Imbiss zu gönnen. Doch als sie Stunden später die Rechnung prüft, traut sie ihren Augen nicht!

Diese Touristin ist von einem nicht empfehlenswerten Restaurant einfach über's Ohr gehauen worden, wie eine lokale Zeitung aus Israel berichtet. Dabei ging es auch viel großzügiger, wie ein Dönerladen in Deutschland zeigt. Als die junge Frau bei ihrer Besichtigung der Altstadt von Jerusalem Hunger bekam, ging sie in ein kleines Restaurant, um sich etwas zu essen zu bestellen. Sie bezahlt ihr Shawarma (lokaler Döner) mit Kreditkarte, ohne die Währung oder den Preis zu überprüfen.

Ein Döner mit bösem Erwachen

Kurze Zeit später kehrt die Touristin wütend in das Restaurant zurück: Nicht, weil sich etwa ein Zusatzstoff in ihrem Döner befindet, sondern weil sie mit Erschrecken feststellt, dass 10.100 Schekel, also ca. 2.592 Euro, von ihrem Konto abgezogen wurden. Sie beschwert sich und fordert eine Rückerstattung.

Frau gibt 2.500 Euro für einen Kebab aus, weil sie den Preis nicht überprüft hat - Getty Images / Jelena990 Charlotte Couture / Facebook

Die Restaurantbesitzer entschuldigen sich und geben zu, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie versprechen ihr, den Betrag zu begleichen... Aber ein paar Tage später ist das Bankkonto der jungen Frau noch immer leer. Nun informiert sie die lokalen Medien über den Vorfall.

Bei Nachforschungen finden die Journalisten einen ehemaligen Angestellten des Restaurants, der ihnen bestätigt, dass die Besitzer kriminell seien: Es gebe ein ganzes System, das sie dazu nutzten, Touristen zu betrügen:

Das funktioniert so: Sie haben keine Menükarte, ein Shawarma kostet 80 Schekel und die Angestellten stellen den Kunden die Rechnung in Euro oder Dollar aus. Manchmal merkt der Kunde das und beschwert sich, aber meistens bezahlen sie einfach nur und gehen wieder. Die Kunden sehen eine 80, und bemerken nicht, dass die Summe in Dollar angegeben ist...

Dieses Geheimnis enthüllt dieser ehemalige Angestellte gegenüber der Jerusalem Post. Nach der Veröffentlichung von mehreren Artikeln in der Presse haben die Besitzer sich bei der Touristin entschuldigt. Sie versicherten ihr noch einmal, dass sie ihr die Summe zurückerstatten würden. Die Folgen sind nicht bekannt. Weitere Fälle tauchen auf, wie in diesem Facebook-Post zu sehen ist:

Kebab-Restaurant in Jerusalem betrügt Touristen - Facebook
Maximilian Vogel
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