Raumfahrtbehörde NASA: Unerwartete Entdeckung beeinflusst Landung auf dem Mars

2033 soll der Mensch erstmals den Mars betreten. Diese Entdeckung der NASA wird auf die Landung auf dem roten Planeten großen Einfluss haben.

Im Jahr 2019 liegt die Aufmerksamkeit der Raumfahrt eher auf dem Mond: Neben Bildern der Rückseite des Mondes ist auch die geplante neuerliche Landung auf diesem Himmelskörper in aller Munde. 2033 soll aber etwas noch viel Faszinierenderes geschehen: Der Mensch wird erstmals unseren Nachbarplaneten Mars betreten. Die Reise gestaltet sich sehr langwierig und komplex, sie erfordert Vorbereitungsmaßnahmen in einem noch nie zuvor da gewesenen Ausmaß.

Eine beeindruckende Entdeckung

Nun macht jedoch die NASA eine Entdeckung, die alles verändern könnte: Auf der Ebene Arcadia Planitia des roten Planeten befindet sich nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche Wasser in Eisform!

Abgesehen von der Frage, ob der Mars schon einmal bewohnbar war, ist die Entdeckung von Wasser auf dem Mars besonders wichtig für die Erkundung des Planeten. Kann dieses Wasser durch die Astronauten verwendet werden, wird für das Raumschiff eine wesentlich geringere Traglast benötigt.

Eine schwierige Mission

Unser Nachbarplanet ist 56 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, und das auch nur dann, wenn der Abstand zwischen den beiden Planeten am geringsten ist. Die Durchschnittsentfernung beträgt 76 Millionen Kilometer, was eine Reisezeit von 260 Tagen bedeutet. Die Ressourcen, die für das Überleben der Astronauten benötigt werden, sind also beträchtlich. Wenn sie ohne allzu große Bohranstrengungen Wasser auf dem Mars zur Verfügung hätten, würde das einen großen Vorteil für die gesamte Mission darstellen.

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Für die NASA bedeutet diese Entdeckung vor allem, dass der Ort der Landung der Weltraummission genauer gewählt werden könnte. "Gefrorenes Wasser ist ein wesentlicher Aspekt für jeden Ort, an dem wir landen könnten", betont die US-amerikanische Raumfahrtbehörde in einer Pressemitteilung. Wenn alles gut geht, dann hätten die Astronauten ein gewichtiges Problem weniger!

Martin Gerst
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