Cristiano Ronaldo und die Vergewaltigungsvorwürfe: „Am schwierigsten ist es für meine Mutter“

Cristiano Ronaldo und die Vergewaltigungsvorwürfe: „Am schwierigsten ist es für meine Mutter“

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen der Amerikanerin Kathryn Mayorg äußert sich der Weltfußballer nun erstmalig selbst dazu.

Cristiano Ronaldo wird von der Amerikanerin Kathryn Mayorg beschuldigt, sie 2009 vergewaltigt zu haben. Bisher hat sich der Weltfußballer nicht zu den Vorwürfen geäußert - nun bricht er erstmalig sein Schweigen und erzählt der der französischen Zeitschrift France Football, wie es ihm seither ergeht. 

„Am schlimmsten ist es für meine Mutter“

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So erklärt der 33-Jährige im Interview, dass die Vorwürfe sein Privatleben immens beeinflussen, vor allem die Menschen in seinem näheren Umkreis seien davon mit betroffen: „Ich habe eine Lebensgefährtin, vier Kinder, eine alternde Mutter, Schwestern, einen Bruder, eine Familie, der ich sehr nahe bin. Ganz zu schweigen von meinem Ruf, der vorbildlich ist. Für meine Teamkollegen, meine Familie, Fans, die mich unterstützen, ist diese Geschichte nicht belanglos.“ Dabei sorge er sich vor allem um seine Nächsten: „Am schlimmsten ist es für meine Mutter und meine Schwestern. Sie sind verblüfft und gleichzeitig sehr wütend. Dies ist das erste Mal, dass ich sie in diesem Zustand sehe.“

Ronaldo beteuert seine Unschuld  

Seiner Unschuld ist sich der 33-Jährige allerdings gewiss: „Ich weiß, wer ich bin und was ich getan habe. Die Wahrheit wird eines Tages ans Licht kommen. Und die Leute, die mich kritisieren oder mein Leben zu einem Zirkus machen, diese Menschen werden es sehen. Es wird dieser Tag kommen, wenn diese Leute meinen Namen auf den Titelseiten der Zeitungen setzen werden, um zu sagen, dass ich unschuldig bin!“ Zum Schluss gibt sich der Weltfußballer selbstsicher: „Es gibt genau so viele Menschen, die mich lieben, wie mich hassen. Das ist mir egal. Aber wenn das alles vorbei ist, möchte ich sehen, was diese Leute sagen werden. Ich werde den Fernseher einschalten, um es zu sehen.“  

• Maximilian Kunze
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