Biontech/Pfizer prescht mit Impfungen für Kinder voran

Biontech/Pfizer hofft auf das baldige Verimpfen seines Vakzins an die Kleinsten. Der Startschuss dafür soll Anfang 2022 fallen. Erste Studien dazu sind bereits angelaufen.

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Biontech/Pfizer hat Studien zum Impfen von Kindern begonnen und hofft auf den baldigen Impfstart. In erster Linie wollen die beiden Unternehmen allerdings Daten zu den Studien von unter 12 bis 15 Jahre alten Kindern teilen.

Bereits 2259 Kinder in diesem Alter sind Teil der sogenannten „Phase 3“-Studie gewesen und die Pharma-Firmen hoffen laut der Bild die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeitnah veröffentlichen zu können.

Im nächsten Schritt sollen 4500 jüngere Kinder von 0,5 bis 11 Jahren an einer Studie teilnehmen, um die Nebenwirkungen der Impfstoffe und weitere Risiken für sehr junge Menschen in Zukunft abschätzen zu können.

Der Ansicht der Hersteller nach könnte der Impfstoff von Pfizer/Biontech ab Anfang kommenden Jahres auch bei dieser Altersgruppe eingesetzt werden.

Impfstoff-Unternehmen beginnen Studien mit Kindern unter 12 Jahren

Der britisch-schwedische Pharma-Konzern Astrazeneca, sowie das US-Unternehmen Moderna hatten schon vor Biontech/Pfizer damit begonnen, ihre Corona-Impfstoffe an jüngeren Kindern zu testen.

Laut Angaben der Website clinicaltrials.gov testet Pfizer bei den jüngeren Kindern drei verschiedene Dosierungen. Der US-Hersteller Johnson & Johnson will in Kürze mit dem Testen beginnen.

Zwar bleiben Kinder in der Regel vor schweren Covid-19-Erkrankungen verschont, allerdings gibt es vereinzelt auch bei ihnen schwere Verläufe und selten Todesfälle.

Des Weiteren kann eine Corona-Infektion bei Kindern das gefährliche Entzündungssyndrom MIS-C (PIMS) auslösen. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müssen Kinder ebenfalls geimpft werden, da auch sie das Virus übertragen können.

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