Trigema-Chef sorgt mit derber Aussage über Angela Merkel für Ärger
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Trigema-Chef sorgt mit derber Aussage über Angela Merkel für Ärger

Von Fred Eilig
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Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat heftige Kritik an Kanzlerin Angela Merkel geäußert. Der Grund: Die Neuauflage der Großen Koalition.

Der Unternehmer Wolfgang Grupp ist als Chef der deutschen Textilfirma Trigema. Jetzt hat er sich mit deutlicher Kritik an Angela Merkel und der CDU zu Wort gemeldet. Er ist mit der Neuauflage der Großen Koalition unzufrieden.

Der einst traditionelle CDU-Wähler sieht den Koalitionsvertrag als „Machterhaltungsprogramm für Kanzlerin Merkel“, die „an ihrem Sessel“ klebe. Die wichtigsten Ministerien wurden ihm zufolge nur aus dem Grund an die SPD verteilt, um die SPD-Basis dazu zu bringen, beim Mitgliederentscheid mit „Ja“ zu stimmen.

Neue GroKo ein Rückschritt?

Für Grupp ist die neue Große Koalition nicht nur ein Stillstand, sondern gar ein Rückschritt, vor allem mit Blick auf die Renten-, Gesundheits- oder Flüchtlingspolitik. Bei keinem dieser Themen, die für die Wähler von enormer Wichtigkeit sind, habe es bei den Koalitionsverhandlungen einen Durchbruch gegeben. Deshalb sei es kein Wunder, wenn Wähler ihre Stimme aus Protest der AfD geben, da sie „sich in ihrem Glauben bestätigt sehen, von den herrschenden Eliten nicht verstanden zu werden.

Auch an Wirtschaftsthemen lässt der T-Shirt- und Tennisbekleidungshersteller kein gutes Haar. Er moniert mangelnde Unterstützung für mittelständische Unternehmen. Deshalb steht für ihn fest: Selbst, wenn er traditionell die CDU gewählt hat, bei der nächsten Wahl werde er der FDP seine Stimme geben.


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