Mischung aus "Fleisch, Blut und Elektronik": Weltraumforschende sollen in Zukunft zu Cyborgs werden

Weltraumforschende könnten sich innerhalb einer Generation zu einer neuen Spezies verwandeln, wie Expert:innen nun andeuten. Was genau dahinter steckt, erklären wir euch hier.

Werden Weltraumforschende in Zukunft zu Cyborgs? Um andere Planeten daraufhin zu erforschen, ob der Mensch beispielsweise auf dem Mars überlebensfähig sein kann, sollen Weltraumforschende zu einer Mischung aus "Fleisch, Blut und Elektronik" werden, wie der britische Astronom Martin Rees gegenüber der Daily Mail ausführt.

Werden Weltraumforschende bald zu Cyborgs?

Martin Rees ist einer der führendsten Astronomen von Großbritannien. Ihm zufolge könnten Astronom:innen in Zukunft zu Cyborgs werden. So erklärt er:

Diese unerschrockenen Entdecker auf dem Mars werden nicht in den Fängen der Regulierungsbehörden sein, und sie werden jeden Anreiz haben, sich selbst zu modifizieren, weil sie für den Mars sehr schlecht angepasst sind.

Eine ganz andere Spezies könnte entstehen

Um die Planeten mit den bestmöglichen Mitteln zu erforschen, würden Weltraumforschende sehr wahrscheinlich ihren Körper modifizieren. Dadurch würden sie einer Unsterblichkeit näher kommen. Er erklärt, wie Vorstellungen, die bisher nur in der Science Fiction existieren, schon in ein paar Generationen Realität werden könnten:

Sie werden all diese Techniken nutzen, um sich anzupassen. Innerhalb von ein oder zwei Generationen könnten sie eine ganz andere Spezies werden.
Wir wissen nicht, welche Mischung aus Fleisch und Blut und Elektronik sie sein werden, aber wenn sie elektronisch werden, könnten sie natürlich nahezu unsterblich sein. In diesem Fall wären sie in der Lage, eine sehr lange interstellare Reise zu unternehmen und Jahrtausende lang im Winterschlaf zu verbringen.

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