Zurück aus dem Social-Media-Exil: Trump plant eigenes soziales Netzwerk
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Zurück aus dem Social-Media-Exil: Trump plant eigenes soziales Netzwerk

Von Pia Karim

Seit Anfang Januar ist er von den sozialen Netzwerken verbannt, doch das lässt der ehemalige US-Präsident nicht auf sich sitzen. Jetzt will er seine eigene Social-Media-Plattform gründen.

Bis zum 6. Januar zählte Twitter zu Donald Trumps Lieblingsbeschäftigungen. Über das Medium verkündete er alles, was ihm gerade so durch den Kopf geht. Darunter neben politischen Ankündigungen auch so manche Patzer und Peinlichkeiten. Doch dann treibt er es am 6. Januar zu weit und wird von den sozialen Netzwerken gesperrt. Jetzt setzt der ehemalige US-Präsident zum Gegenangriff an.

Schluss mit Social Media

Am 6. Januar kommt es in Washington zur tödlichen Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger. Eine Eskalation, deren Ursache viele in der Social-Media-Hetze von Donald Trump sehen.

Denn über Twitter hatte Donald Trump seine Unterstützer dazu aufgerufen, zum Kapitol zu ziehen, wo die Wahl seines Nachfolgers, Joe Biden, offiziell bestätigt werden sollte. Donald Trump ist sich auch im Nachhinein keiner Schuld bewusst, doch die sozialen Netzwerke machen Nägel mit Köpfen und sperren Donald Trump.

Trump geht in die Offensive

Während bei Facebook ein unabhängiger Aufsichtsrat darüber entscheiden soll, ob Donald Trump weiter gesperrt bleiben soll oder nicht, will Twitter die Nutzer abstimmen lassen, wie in Zukunft mit Staatsoberhäuptern vorgegangen werden soll.

Auf die Entscheidungen anderer möchte sich Donald Trump jedoch nicht verlassen und schreitet nun selbst zur Tat, indem er sein eigenes soziales Netzwerk gründet. Angeblich soll es schon in drei Monaten losgehen.

Ein eigenes Twitter für Donald Trump

Wie Donald Trumps Berater, Jason Miller, gegenüber dem Sender Fox News berichtet, erwartet man von der neuen Plattform Großes, schließlich hatte Trump allein auf Twitter 88,6 Millionen Follower:

Alle werden darauf warten und wieder verfolgen können, was Trump auf seiner eigenen Plattform tun wird.

Schon jetzt steht fest, wofür Trump diese Plattform nutzen wird, auf der er und nur er das Sagen hat: Er wird seine radikalen Ansichten verbreiten und auch nicht davor zurückscheuen, mit kritischen Aussagen zu Politik und seinem Nachfolger, Joe Biden, zu polarisieren.


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