Heino: Durch Unwetter zerstörtes Grab tut dem Schlagersänger "in der Seele weh"

Heino hat mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen - trotzdem schafft er es noch, anderen Menschen Trost zu spenden.

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Auch wenn Schlagersänger immer fröhlich auf der Bühne steht und dort seine Lieder zum Besten gibt, so gibt es auch traurige Momente bei dem Schlagersänger.

Schwerer Verlust

Erst letztes Jahr musste er beispielsweise den Tod seines alten Freundes und Magiers Siegfried betrauern. Aber das ist nicht der größte Schicksalsschlag gewesen, denn Heino hat schon wesentlich Schlimmeres durchgemacht.

2003 hat sich seine damals 36-jährige Tochter Petra, die an Schizophrenie gelitten hat, das Leben genommen. Ihr Leichnam wurde eingeäschert und die Urne hat ein schönes Grab bekommen.

Und genau um dieses Grab geht es jetzt, denn durch die Unwetter-Katastrophe wurden Teile Deutschland stark verwüstet, unter anderem auch der Friedhof, auf dem Petra ihre letzte Ruhe finden sollte.

"Tut mir in der Seele weh"

Als der Schlagersänger, der erst vor Kurzem sein Testament geändert hat, davon erfährt, ist er am Boden zerstört. Der Bild gibt er diesbezüglich ein Interview und verrät, wie es in seinem Inneren aussieht. Er sagt:

Ich habe das zerstörte Grab auf Fotos gesehen und der Anblick tut mir in der Seele weh. Ich habe so oft mit meiner Frau Hannelore dort gestanden und gebetet. Es ist schlimm, dass die Totenruhe meiner Tochter durch die Flut so furchtbar gestört wurde.

Mitgefühl

Obwohl es ihn selbst so schwer getroffen hat, bringt der 82-Jährige viel Mitgefühl für die Opfer und Hinterbliebenen der Fluten auf. Er sagt dazu:

Es ist schrecklich, dass Petras Grab zerstört ist, aber viel wichtiger sind jetzt die lebenden Opfer dieser furchtbaren Katastrophe. Ihnen gehört mein ganzes Mitgefühl.

Heino selbst ist übrigens nicht direkt von der Katastrophe betroffen, sein Haus in der Eiffel ist heil geblieben und der Sänger befindet sich während der Unwetter in seinem Zweitwohnsitz im österreichischen Kitzbühel.