Ex-Miss-France: Entsetzliche Begegnung mit Donald Trump
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Ex-Miss-France: Entsetzliche Begegnung mit Donald Trump

Im Rennen um den Titel der Miss Universe trifft eine ehemalige Miss France auf Donald Trump, bei einer Gelegenheit der besonderen Art. In einer französischen Fernsehshow hat sie Einzelheiten dieses sehr unangenehmen Moments preisgegeben.

Bei vielen bekannten Persönlichkeiten haben Begegnungen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump bleibende Erinnerungen hinterlassen, und meistens nicht die besten. Dies trifft auch auf eine heute in Frankreich noch sehr bekannte Ex-Miss-Universe zu, die Einzelheiten einer sehr unangenehmen Begegnung im Laufe des Miss-Universe-Wettbewerbs verrät.

"Setz' deinen Schlampen-Blick auf"

Die immer noch im Rampenlicht stehende Malika Ménard ist 2010 einem größeren Publikum bekannt geworden, als sie zur Miss France gekürt wurde. Nicht lange nach diese Weihe nimmt sie an einem noch größeren Wettbewerb teil, dem der Miss Universe. Der Jury steht ein gewisser Donald Trump vor, der die Vorauswahl der Kandidatinnen zu treffen hat.

Im Rahmen des Wettbewerbs werden den Bewerberinnen dann sehr aufreizende Outfits ausgehändigt, mit der Mitteilung, Donald Trump persönlich würde sie begutachten. Hier kommt es dann zu dem fatalen Moment, von dem uns Malika Ménard in der Sendung "Les enfants de la télé" ("Die Kinder aus dem Fernsehen") am 1. November berichtet:

Am Tag der Ankunft von Donald Trump hat man uns allen ein super enganliegendes Kleid gegeben, mit sehr weitem Ausschnitt und freien Beinen, und uns, um noch eins drauf zu setzen, richtig dick geschminkt. Man hat uns gesagt: 'Ihr schminkt euch, ihr frisiert euch, ihr zieht euch alle dieses Kleid an und wir reihen euch dann, alle 100, ganz vorne auf' (...). Dann traf er ein und man meinte zu mir: 'Setz' deinen Schlampen-Blick auf'. Da ich aber nicht wusste, was damit gemeint war, konnte ich auch nicht so tun. Verschiedene Mädchen hatten im Anschluss daran einen Zusammenbruch.

"Ein echter Sklavenmarkt"

Diese ungeschminkte Offenheit schockiert die Teilnehmer der Fernsehshow. Die Gäste der Sendung wollen natürlich mehr davon erfahren. Nathalie Simon, eine französische Moderatorin, fragt: "Ist es also allein er, der die Wahl trifft?", woraufhin Malika Ménard antwortet: "Er wählt fünf davon aus", um dann hinzuzusetzen: "Mit etwas Abstand kann man nur sagen, dass das wirklich groteske Situationen sind".

Hiervon entsetzt, geht der Schauspieler Michel Boujenah noch einen Schritt weiter: "Man beschreibt mir hier einen echten Sklavenmarkt", was die Miss France von 2010 mit einem eingestehenden "das ist alles nicht sehr ruhmvoll" kommentiert. Angesichts der am 3. November abgehaltenen und noch nicht entschiedenen Präsidentschaftswahlen in den USA handelt es sich hier um einen weiteren, sehr verstörenden Einblick in das Leben von Donald Trump.

Von Pia Karim
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