Donald und Melania Trump steht Ärger ins Haus
Donald und Melania Trump steht Ärger ins Haus
Donald und Melania Trump steht Ärger ins Haus
Weiterlesen

Donald und Melania Trump steht Ärger ins Haus

Von Lisa Fehrs

Glaubt man den Informationen der Website Politico vom 30. März, ist gerade ein amerikanischer Bundesrichter dabei, neuen Ärgernissen für Donald und Melania Trump Tür und Tor zu öffnen. Denn das Urteil des Richters kann sehr wohl die ehemaligen Mitarbeiter des Ex-Präsidentenpaares dazu verleiten, ihr Schweigen zu brechen.

Donald und Melania Trump fallen immer mehr in Ungnade. Auf einmal können auch ihre ehemaligen Mitarbeiter sie in weitere Bedrängnis bringen. Wie man auf der Website Politico am 30. März lesen kann, hat ein amerikanischer Bundesrichter entschieden, dass die von den Angestellten des Ex-Präsidenten unterschriebene Verschwiegenheitsvereinbarung auf rechtlicher Ebene "gegen die Vernunft" und "unanwendbar" ist. Bei diesen Angestellten handelt es sich vor allem um diejenigen der ersten Stunde, die Donald Trump schon während seiner Kampagne von 2016 engagiert hat.

Ein Richter hebelt die Verschwiegenheitsvereinbarung aus

Der Richter Paul Gardephe erkennt in dieser Vereinbarung eine "vulgäre Allerweltssprache", die diesen Vertrag schwammig und somit, nach dem in New York geltenden Vertragsrecht, ungültig macht. Richter Gardephe führt in seiner Entscheidung, die Politico wiedergibt, weiter aus:

Was die Reichweite der Übereinkunft betrifft, ist sie praktisch völlig unbegrenzt. Daraus ergibt sich, dass die während der Kampagne angestellten Personen über rein gar nichts reden dürfen, was die Kampagne betrifft.

Anders ausgedrückt ist "die Verschwiegenheitsvereinbarung sehr viel breiter ausgelegt [...] als nötig". Mit diesem Urteil hat sich der Maulkorb verflüchtigt, der ehemaligen Angestellten von Donald und Melania Trump angelegt worden ist. Damit steht jetzt die Tür für alle möglichen Vertraulichkeiten offen, deren Enthüllung den Trumps weiteren Ärger einbringen wird.

Stephanie Winston Wolkoff kann sich also freuen. Denn sie hat im Jahr 2020 vorgegeben, das Recht zu haben, öffentlich über Dinge zu sprechen, die sich während der Regierung Trumps hinter den Kulissen abgespielt haben, in die sie Einblick gehabt hat. Damals hat sie von der ehemaligen First Lady geplaudert, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Eine unbequeme Freundin

Melania Trump hat Stephanie Winston Wolkoff im Jahr 2016 getroffen, als diese zur unentgeltlichen Beraterin des ehemaligen slowenischen Mannequins ernannt worden ist. Die Ernennung ist kurz nach dem Sieg Donald Trumps über Hillary Clinton erfolgt. Die ehemalige Leiterin der PR-Abteilung des Magazin Vogue ist dann dafür zuständig gewesen, Melania Trump bei ihrem Einzug ins Weiße Haus zur Seite zu stehen, politische Ratschläge eingeschlossen. Zwei Jahre später ist von der Zusammenarbeit der beiden nur noch ein Scherbenhaufen übrig geblieben.

Stephanie Winston Wolkoff, die in einen Skandal um die Zeremonie zum Amtsantritt Donald Trumps verwickelt gewesen ist, ist damals kaltgestellt worden. Die New York Times hat nämlich die der ehemaligen FLOTUS nahestehende Beraterin beschuldigt, für diese Veranstaltung insgesamt umgerechnet 1,44 Millionen Euro in die eigene Tasche gesteckt zu haben.

Zwei Jahre nach dem Rauswurf aus der 1600 Pennsylvania Avenue ist Stephanie Winston Wolkoff wieder ganz vorne auf die Bühne zurückgekehrt: und zwar mit einem explosiven Buch zur ehemaligen First Lady. Da die Ex-Beraterin angeblich ein dauerhaftes freundschaftliches Verhältnis mit Melania Trump angestrebt haben soll, kann man sich darüber nur wundern.


Mehr
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen