Donald Trump schießt in Abschiedsrede gegen seinen Nachfolger: "Betet für Joe Biden"
Donald Trump schießt in Abschiedsrede gegen seinen Nachfolger: "Betet für Joe Biden"
Donald Trump schießt in Abschiedsrede gegen seinen Nachfolger: "Betet für Joe Biden"
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Donald Trump schießt in Abschiedsrede gegen seinen Nachfolger: "Betet für Joe Biden"

Von Pia Karim

In seiner letzten Rede als Präsident der Vereinigten Staaten lässt es sich Donald Trump nicht nehmen, nochmal in den höchsten Tönen von seinen Errungenschaften zu schwärmen. Und auch sein Nachfolger Joe Biden bekommt sein Fett weg.

Am Dienstag wendet sich der scheidende US-Präsident Donald Trump in einer Videobotschaft ein letzte Mal an das amerikanische Volk. In gewohnter Trump-Manier lobt er dabei noch einmal die zahlreichen Errungenschaften, die die amerikanische Regierung in den letzten vier Jahren erreicht hat - unter seiner Führung, versteht sich.

Trump zieht positive Bilanz seiner Amtszeit

In seiner Rede erzählt der 74-Jährige unter anderem, wie vermeintlich erfolgreich er die Corona-Pandemie gemeistert hat. Zudem, wie auch sonst, stimmt er ein Loblied an auf die florierende amerikanische Wirtschaft. Trump zieht Bilanz:

Zusammen mit Millionen hart arbeitenden Patrioten im ganzen Land haben wir die großartigste politische Bewegung in der Geschichte dieses Landes aufgebaut. Wir haben auch die großartigste Wirtschaft in der Geschichte der Welt aufgebaut.

Scheidender Präsident richtet Worte an seinen Nachfolger

Außerdem erwähnt er einen weiteren Punkt, mit dem er sich in den vergangenen Monaten bereits des öfteren gerühmt hat. "Ich bin besonders stolz darauf, der erste US-Präsident seit Jahrzehnten zu sein, der keine neuen Kriege begonnen hat", meint Trump stolz. Und auch über Joe Biden verliert der Immobilien-Händler einige Worte. Zwar nennt er ihn nicht beim Namen, trotzdem adressiert er seinen Nachfolger deutlich:

Diese Woche führen wir eine neue Regierung ins Amt ein und beten für ihren Erfolg, Amerikas Sicherheit und Wohlstand zu bewahren.

Schlechter Verlierer

Ganz so versöhnlich wird die Amtsübergabe dann allerdings doch nicht werden. Trump, dem nach dem Sturm auf das Kapitol zurzeit noch ein Amtsenthebungsverfahren wegen "Anstiftung zum Aufruhr" droht, wird der Vereidigung von Joe Biden nicht beiwohnen.

Trumps Rede wurde live übertragen Eric Thayer@Getty Images

Stattdessen hat sich der baldige Ex-Präsident dafür entschieden, seine ersten freien Tage in seinem Anwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida zu verbringen. Er ist und bleibt ein schlechter Verlierer.


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