110 Euro Schulden: Donald Trump will ehemaligem Leibwächter Geld nicht zurückzahlen
110 Euro Schulden: Donald Trump will ehemaligem Leibwächter Geld nicht zurückzahlen
110 Euro Schulden: Donald Trump will ehemaligem Leibwächter Geld nicht zurückzahlen
Weiterlesen

110 Euro Schulden: Donald Trump will ehemaligem Leibwächter Geld nicht zurückzahlen

Von Pia Karim

2008 übernimmt ein ehemaliger Leibwächter Donald Trumps für diesen eine Rechnung bei McDonalds. Auf die Rückzahlung seines Geldes wartet Kevin McKay noch heute.

Donald Trump tönt schon immer, ohne müde zu werden: „Ich bin sehr reich“. Dann wundert sich Kevin McKay, einer seiner Leibwächter, aber nicht schlecht, als ihn der Milliardär bittet, ihm Geld zu leihen. Gehen wir hierzu ins Jahr 2008 zurück.

Hungriger Trump will zu McDonalds

Auf dem Weg zum Flughafen von Aberdeen, in Schottland, hat plötzlich der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten nichts mehr im Magen. Ein ehemaliger Angestellter von Donald Trump berichtet am 2. April dem Mirror, dass damals sein Chef am nächsten McDonalds-Restaurant anhalten möchte, „denn er will Verpflegung für den Rückflug nach New York holen“.

Eine Runde für die ganze Truppe

Bis dahin nichts Außergewöhnliches. Der Amtsvorgänger von Joe Biden bittet daraufhin Kevin McKay, die Rechnung zu bezahlen, die sich auf 95 Pfund beläuft (etwa 110 Euro). In einem Anfall von Großzügigkeit bestellt Donald Trump nämlich für seine ganze Begleitung 20 Cheeseburger mit Pommes Frites und Getränken. Kevin McKay erinnert sich im Gespräch mit dem Mirror an den denkwürdigen Moment:

Wir sind damals in einem Konvoi mit sechs schwarzen Land Rovern gefahren, darin etwa 15 Männer in Anzügen. Bei unserer Ankunft auf dem Parkplatz von McDonalds hat es dann wohl ein paar erstaunte Gesichter gegeben.

Trump ohne britische Pfund

An der Kasse kommt es dann zu einem überraschenden Problem: Der Immobilienmagnat hat keine britischen Pfund in seiner Tasche. Er wendet sich daraufhin an seinen Leibwächter. Kevin McKay streckt Trump das Geld gerne vor, in dem festen Glauben, dass sein Chef es ihm später erstatten wird. Aber Kevin McKay hat sein Geld bis heute nicht wiedergesehen. Er sagt den Mirror verbittert:

Als ich noch für ihn gearbeitet habe, habe ich über längere Zeit hinweg geglaubt, dass er eines Tages auf mich zukommt und sagt: ‘Kevin, hier ist das Geld, das ich dir schulde‘. Dazu ist es aber nie gekommen.

Als er für Donald Trump zu arbeiten anfängt, ist Kevin McKay stolz und froh über seine Arbeit. Recht schnell merkt er dann aber, dass Trump "kein Mann ist, der zu seinem Wort steht". 2012 wird Kevin McKay entlassen, ohne seine 95 Pfund jemals wiedergesehen zu haben.

Ist Donald Trump noch drei Milliarden Dollar schwer?

Will Donald Trump also unbedingt diese 95 Pfund (etwa 110 Euro) einsparen? 2008 kann sich Trump aber noch brüsten, über ein Vermögen von drei Milliarden Dollar (etwa 2,5 Milliarden Euro) zu verfügen, was man bei Forbes nachlesen kann. Ein paar gute Jahre später schmilzt diese stolze Summe dann aber dahin, genauer während der Amtszeit Donald Trumps als Präsident der Vereinigten Staaten und das, obwohl er doch angeblich so viel verdient haben soll.

Wie die BBC im März 2021 berichtet, haben sich nämlich, nach dem Bloomberg Billionaires Index, von Trumps Vermögen in dieser Zeit zwischen 700 Millionen (etwa 590 Millionen Euro) und 2,3 Milliarden Dollar (etwa 1,9 Milliarden Euro) verflüchtigt.


Mehr
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen