Kopfschmerzen und Gereiztheit: Diese Symptome deuten auf einen bestimmten Mangel hin
Kopfschmerzen und Gereiztheit: Diese Symptome deuten auf einen bestimmten Mangel hin
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Kopfschmerzen und Gereiztheit: Diese Symptome deuten auf einen bestimmten Mangel hin

Wer kennt das nicht? Am Nachmittag lässt die Energie nach. Man fühlte sich müde und erschöpft, nicht selten künden sich Kopfschmerzen an und man ist reizbarer und schneller genervt als noch am Morgen! All das kann auf eine bestimmte Mangelerscheinung hindeuten.

Kommt es manchmal vor, dass ihr euch mitten am Nachmittag kraftlos fühlt? Dann seid ihr vielleicht dehydriert. Wassermangel tritt nicht nur bei Hitze auf. Der Mensch besteht zu 60 Prozent aus Wasser und kann jeden Tag bis zu 1,5 Liter verlieren.

Deshalb muss er Wasser trinken, am besten Mineralwasser - natürlich nur, wenn man Kohlensäure verträgt -, und zwar den ganzen Tag über. Wenn nicht, können folgende physischen und psychischen Symptome auftreten.

Kopfschmerzen

Wassermangel hat schlimme Folge für das Gehirn. "Der Stoffwechsel funktioniert schlechter, das Gehirn wird weniger elastisch und das tut weh", erklärt Wissenschaftlerin Florence Raynaud. Bevor ihr also bei Kopfschmerzen eine Schmerztablette einwerft, trinkt erst mal etwas Wasser.

Wenn den Kopfschmerz weitere Anzeichen für einen Wassermangel begleiten, könnt ihr euch so das gewaltsame Einwirken von Schmerzmittel auf euren Körper sparen.

Konzentrationsschwierigkeiten

Wer dehydriert ist, kann sich auch schwer konzentrieren. Forscher Thomas Kassab erklärt:

Im Gehirn gibt es viel Wasser, was besonders für den Zellenaustausch wichtig ist. Trinkt man nicht gut, wird der Austausch schlechter. Das Blut zirkuliert schlechter und dem Gehirn fehlt es an Sauerstoff.
Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen können die Folge von Deshydration sein  PhotoAlto/Eric Audras@Getty Images

Schlechte Laune

Auch hier liegt es an "der gestörten Verbindung zwischen den Zellen". Thomas Kassab erläutert, dass Wassermangel "den Menschen sehr sensibel und empfindlich macht". Deshalb ist man dann schnell von Kleinigkeiten genervt.

Der Toilettengang

Da Wasser fehlt, hält der Körper den Rest an Flüssigkeit zusammen. Deshalb schwitzt ihr auch weniger und müsst weniger auf Toilette gehen. Urin, das farbiger ist, ist ebenfalls ein Hinweis darauf, dass ihr dehydriert seid. Vorsicht: Wassermangel kann zu Blasenentzündungen führen.

Die Haut wird weniger dehnbar

Wie die Dermatologin Nina Roos erklärt, "beeinflusst Wassermangel im Körper die Haut". Die Funktionsweise der Hautbarriere wird verringert, deshalb können Bakterien sich dort leichter festsetzen und Krankheiten verbreiten.

Da die Haut trockener ist, bilden sich Falten leichter, besonders um die Augen und den Mund. Wenn ihr euch in den Arm oder ins Gesicht zwickt und die Haut nicht in ihrer Ursprungsposition zurückgeht, fehlt euch wahrscheinlich Wasser. Deshalb solltet ihr viel trinken.

Von Sarah Kirsch

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