Aufgeklärt: Das steckt hinter den Mythen um den männlichen Orgasmus
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Aufgeklärt: Das steckt hinter den Mythen um den männlichen Orgasmus

Rund um den männlichen Orgasmus existieren viele Mythen - doch bei welchen handelt es sich um wirklich fundiertes Wissen? Eine Sexualforscherin klärt auf, und verrät ganz nebenbei, wie der Orgasmus am intensivsten wird.

Wenn es zur männlichen Sexualität kommt, gibt es zahlreiche Mythen. Einige davon lassen sich aber wissenschaftlich gut aufklären. Die Bild-Zeitung hat mit einer Sexualforscherin gesprochen - und die Ergebnisse wollen wir euch nicht vorenthalten.

Solosex oder Sex mit Partner?

Laut Sexualwissenschaftlerin Prof. Aglaja Stirn werde Masturbation vom Mann nicht als Ersatzhandlung, sondern vielmehr als eigene Form der Sexualität wahrgenommen. Dennoch sei der Sex mit einem Partner nicht zu ersetzen, wie Prof. Stirn erklärt:

Grundsätzlich ist auch für Männer die partnerschaftliche Sexualität die befriedigendste Form der Liebe.

Gynäkologin Dr. Verena Breitenbach ergänzt:

Auch anatomisch betrachtet ist der Sex zwischen zwei Menschen viel intensiver. Der Penis wird schließlich eng von der Vagina umschlossen. Das schafft keine Hand.

Auch Männer können Orgasmen vortäuschen

Das ist durchaus möglich - und bei jedem dritten Mann sogar schon vorgekommen. Eine gängige Methode ist es, das Beweismittel, das Kondom, direkt nach dem Sex zu entsorgen.

Auch Männer können einen Orgasmus vortäuschen  seksan Mongkhonkhamsao@Getty Images

Gibt es beim Mann sogenannte "trockene Orgasmen"?

Bei einem trockenen Orgasmus kommt es, wie schon die Bezeichnung verrät, zu keiner Ejakulation. Dabei gibt es zwei Varianten: Bei der retrograden Ejakulation gelangt das Ejakulat in den hinteren Teil der Harnröhre. Bei der Anejakulation kommt es zu keinerlei Ejakulation.

Laut Bild-Zeitung ist ein trockener Orgasmus sogar erlernbar: Indem Druck auf einen Genitalpunkt ausgeübt und gleichzeitig die Beckenbodenmuskulatur angespannt wird, kann die Ejakulation verhindert werden. Mithilfe dieser Technik soll der Orgasmus für den Mann zu einem besonders intensiven Erlebnis werden.

Fazit

Der männliche Orgasmus wird bei der Selbstbefriedigung zwar nicht minder intensiv erlebt wie beim partnerschaftlichen Sex, doch die Praktiken, die dazu führen, sind auch für den Mann eindeutig aufregender zu zweit als allein. Prof. Stirn:

Mit einem Partner ist eine viel intensivere Stimulation möglich - durch sinnliche Berührungen, Küsse und Streicheln der erogenen Zonen findet im Körper des Mannes ein regelrechtes Hormon-Feuerwerk statt, was zu einem intensiven Höhepunkt führen kann.

Kurzgesagt: Zusammen ist es immer noch schöner als allein!

Wie ihr dagegen eure Partnerin zum Höhepunkt bringen könnt, erfahrt ihr hier.

Von Sarah Kirsch

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