Krebserregende Substanzen in Tattoo-Tinten: Europäische Studie macht schockierende Enthüllungen

Krebserregende Substanzen in Tattoo-Tinten: Europäische Studie macht schockierende Enthüllungen

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) offenbart, dass Tattoo-Tinten verschiedene Substanzen enthalten können, die als krebserregend gelten.

Tätowierungen liegen voll im Trend. Und das schon seit einigen Jahren. Statistischen Erhebungen nach tragen inzwischen schon 12 Prozent der Europäer Tätowierungen. Fast 15 Prozent der Deutschen tragen heute ein Tattoo. Und in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren sogar schon bis zu 40 Prozent. Da stellt sich die Frage, ob Tattoos gesundheitliche Langzeitschäden verursachen können.

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Nachdem zuletzt bekannt geworden war, dass sich Tattoos negativ auf die Lymphknoten auswirken könnten, offenbart die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) jetzt in einem Bericht weitere beunruhigende Ergebnisse. In einer Studie warnt die Agentur vor verschiedenen in Tattoo-Tinten enthaltenen krebserregenden Substanzen, die eigentlich für die Textilindustrie und die Kunststoffindustrie bestimmt sind.

Ein direkter Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein krebserregender Substanzen und der Entwicklung von Krebserkrankungen bei Tätowierten ist zwar noch nicht erwiesen, doch in manchen Ländern wie Belgien und Frankreich gelten jetzt schon Einschränkungen zum Gebrauch mancher Tinten. Sie entsprechen denselben Normen wie für kosmetische Produkte. Doch europäische Rechtvorschriften diesbezüglich liegen noch keine vor. Daher will die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) jetzt bis Ende des Jahres einen Einschränkungsvorschlag unterbreiten, der mehr als 4000 Substanzen betreffen soll.

Fred Eilig
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