2050 könnte es keine Schokolade mehr geben. Wir alle sind daran schuld

2050 könnte es keine Schokolade mehr geben. Wir alle sind daran schuld

Die Deutschen lieben Schokolade. Jeder von uns isst pro Jahr ungefähr 10 Kilogramm der süßen Versuchung, die entweder als Riegel oder Tafel, in Form von Eis oder Kuchen gerne auch als Trostspender fungiert. Damit könnte in naher Zukunft allerdings Schluss sein.

Fast jeder von uns hat ab und an Heißhunger auf ein Stück - oder ... pssst ... manchmal auch eine ganze Tafel - Schokolade. Ein schlechtes Gewissen müssen wir deswegen aber nicht haben, denn gerade bei Stress ist es normal, dass unser Körper nach etwas Süßem verlangt. Sollte der Mensch jedoch nicht bald eingreifen, wird unsere geliebte Schokolade wohl bald aus den Supermarktregalen dieser Welt verschwinden.

Die Kakaopflanze stirbt aus

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Der Klimawandel könnte dazu führen, dass es die Kakaopflanze schon bald nicht mehr gibt. Das Gewächs ist sehr empfindlich und benötigt konstante Temperaturen. Die Pflanze wächst nur in einem kleinen Teil des Regenwalds rund um den Äquator. Sollte es aufgrund des Klimawandels, der v.a. durch den Menschen verursacht wird, in dem Gebiet zu dauerhaft höheren Temperaturen kommen, könnte dies das Aussterben für die Kakaopflanze, die sehr hitzeempfindlich ist, bedeuten.

Die Lösung liegt im Labor

Kann der Mensch die globale Erwärmung nicht aufhalten, könnte man Kakaopflanzen laut Merkur genetisch so verändern, dass ihnen höhere Temperaturen und sogar weniger Wasser nichts ausmachen würden. Bei den Verbrauchern trifft diese Idee allerdings nicht auf viel Gegenliebe. Vielleicht sollten wir alle die globale Erwärmung ein wenig ernster nehmen. Das würde der Erde und auch unserer eigenen Gesundheit sicherlich eher guttun als ein Stück Schokolade aus dem Labor. Übrigens könnt ihr auch gerne zur etwas günstigeren Variante greifen, diese ist nämlich auch besser für die Gesundheit als die teuren Alternativen.

Simone Haug
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