Kurz vor Beginn: Sicherheitskräfte werden zur Gefahr für die Olympischen Winterspiele
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Kurz vor Beginn: Sicherheitskräfte werden zur Gefahr für die Olympischen Winterspiele

Kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sorgt ein gefährlicher Virus für Unruhe bei den Organisatoren. Weil Sicherheitsleute betroffen sind, sollen Soldaten nun aushelfen.

Noch vor Kurzem hatte es wegen der Olympischen Spiele in Pyeongchang Ärger mit Russland gegeben, jetzt steuert die internationale Großveranstaltung auf eine neue Katastrophe zu: Gleich 41 private Sicherheitsleuten sind am Norovirus erkrankt. Wie das Organisationskomitee (OK) mitteilte, wurden alle Menschen, die die Virussymptome zeigten, umgehend ins Krankenhaus gebracht, weitere 1200 Bewohner in dem betroffenen Quartier im Landkreis Pyeongchang isoliert, bis keine weiteren Fälle mehr auftreten.

Um den Ablauf weiterhin reibungslos garantieren zu können, sollen nun 900 Soldaten die Sicherheitskräfte ersetzen. Der Exekutivdirektor des Internationalen Olympischen Komitees, Christophe Dubi, versicherte, dass das Komitee alles dafür tue, um eine mögliche Ausbreitung des Virus' zu verhindern.

Da der Norovirus auch über das Grundwasser in Nahrungsmittel und Getränke gelangen könnte, ist die gesamte Region derzeit in Aufruhr. Der Norovirus, welcher sich von Mensch zu Mensch überträgt, verursacht einen heftigen Brechdurchfall, der plötzlich auftreten kann. Um der Ausbreitung Einhalt zu gebieten, wurden Spender mit Desinfektionsmittel aufgestellt. Des Weiteren sollen Athleten und Funktionäre anhand von Flugblättern über die Gegenmaßnahmen informiert werden.

Von Fred Eilig
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