"psychisch instabiler" Präsident: Bernie Sanders rechnet mit Donald Trump ab © @potus
Veröffentlicht am 31/08/2026 um 12:00 von der Redaktion

"psychisch instabiler" Präsident: Bernie Sanders rechnet mit Donald Trump ab

Im Vorfeld der US-Zwischenwahlen sorgt der Senator Bernie Sanders für Aufsehen: In einem Video kritisiert er Präsident Donald Trump scharf. Was steckt hinter dieser heftigen Abrechnung?

Im US-Wahlkampf brodelt es nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch ganz offen auf YouTube. Der 84-jährige Senator Bernie Sanders, bekannt für seine deutlichen Worte, hat kürzlich via APT News auf YouTube kein Blatt vor den Mund genommen und Donald Trump frontal angegriffen. Während die politische Stimmung im Land ohnehin schon angespannt ist, gießt Sanders mit seinen Aussagen ordentlich Öl ins Feuer. Seine Attacke trifft den amtierenden Präsidenten mitten in einer Phase sinkender Popularität und kurz vor den entscheidenden Zwischenwahlen Anfang November 2026. Sanders richtet sich mit seiner Wortwahl nicht nur an Trump selbst, sondern zielt auch auf dessen Unterstützer und auf eine US-Öffentlichkeit, die mehr denn je an der Zukunft des Landes zweifelt.

Die Veröffentlichung des Videos zur besten Tageszeit ließ die Wellen schnell in den sozialen Medien hochschlagen. Vielen Amerikanern dürften die Worte von Sanders schon durch den Kopf gegangen sein – die Unsicherheit über die politische Führung ist gegenwärtig, und die kommenden Wahlen werden als Referendum nicht nur über Trumps Person, sondern auch dessen innersten Kreis wahrgenommen. Wer Sanders zuhört, spürt die Mischung aus Wut, Sorge und dem berühmten Kampfgeist des Senators aus Vermont. Seine Verbundenheit mit progressiven Bewegungen brachte ihm bereits viel Sympathie, doch diesmal greift er persönlich an – und zwar gezielt.

Sanders geht auf Konfrontation: Harte Worte gegen Trump

Sichtlich entschlossen wirft Bernie Sanders dem 80-jährigen Präsidenten gleich mehrere Dinge vor. Ohne Umschweife nennt Sanders Trump einen psychisch instabiler und zunehmend außer Kontrolle geratenen Präsidenten. Er nennt ihn darüber hinaus einen "pathologischen Lügner" und einen "Autoritären", der "immer mehr Macht in seinen eigenen Händen" konzentriere und dabei "die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit ignoriert". Diese Worte, unverblümt ausgestrahlt im Video via APT News und von Raw Story aufgegriffen, lassen keinen Zweifel daran, wie ernst es Sanders meint. Schließlich bezeichnet er Trump sogar als "Narzissten, der am liebsten die Hälfte aller Gebäude in Amerika nach sich benennen würde".

Gerade diese direkten Zitate ("psychisch instabiler", "zunehmend außer Kontrolle") stehen sinnbildlich für Sanders‘ Stil, nicht um den heißen Brei herumzureden. Wer den Senator schon länger verfolgt, weiß: Sanders wählt seine Worte bewusst scharf, um die politische Debatte von einfachen Schlagabtäuschen wegzubewegen und echte Fragen nach Verantwortung und Charakter zu stellen. Die Angriffe richten sich dabei nicht nur gegen Trumps Politik, sondern ausdrücklich gegen seine Persönlichkeit – und das ist im tonangebenden amerikanischen Wahlkampf alles andere als üblich. Sanders fordert seine Zuhörer regelrecht auf, sich dem Einfluss Trumps entgegenzustellen.

Mehr als nur Worte: Vorwürfe und Hoffnung für die Zukunft

Doch Sanders belässt es nicht bei Charakterisierungen. Er prangert an, dass Trumps Familie "seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus mehr als zwei Milliarden Dollar" hinzugewonnen habe, und nennt Trump einen "Kleptokraten". Für die nahe Zukunft hofft Sanders auf einen politischen Umschwung. Er glaubt fest an den Erfolg des progressiven Lagers bei den Zwischenwahlen Anfang November und spricht von einer bevorstehenden "großen Abrechnung". Aus seiner Sicht bieten die Midterms "eine realistische Möglichkeit", die Macht von Trump sichtbar einzuschränken. Unterstützt fühlt sich Sanders durch "eine Serie konkreter Wahlerfolge" seines Lagers, die seiner Ansicht nach in den kommenden Wochen noch mehr Dynamik bringen könnten.

Im Kern seiner Botschaft ist für Sanders klar: Die US-Gesellschaft steht an einem Scheideweg, an dem es vor allem auf den Mut ankommt, offen Missstände und vermeintlich unantastbare Figuren anzugreifen. Er ruft dazu auf, genau jetzt aktiv zu werden und sich für den Kurs einzusetzen, den er und andere Progressiven als lebenswichtig für die Demokratie bezeichnen. Gerade der Verweis auf die enormen Vermögenszuwächse der Trump-Familie seit der Rückkehr ins Weiße Haus trifft einen Nerv bei vielen Wählerinnen und Wählern, für die soziale Gerechtigkeit und Kontrolle der Eliten wieder ganz oben auf der Agenda stehen. Wer aber glaubt, diese Angriffe kämen aus purem Eigeninteresse, unterschätzt die Reichweite der aktuellen Debatte in den Vereinigten Staaten.

Die Zwischenwahlen als Wendepunkt?

Laut Sanders haben die Demokraten und ihre Unterstützer aktuell Aufwind: "Die gute Nachricht ist: Wir gewinnen. Wir haben eine gute Dynamik – lasst uns so weitermachen." Während Trump selbst mit weiterer sinkender Popularität zu kämpfen hat, sieht Sanders eine historische Chance, dessen Einfluss massiv zu begrenzen. Die von Sanders beschworene "große Abrechnung" wäre für Trump ein echter Kontrollverlust. Die politische Landschaft in den USA könnte sich dadurch nachhaltig verändern. Bleibt nur die Frage, wie der Präsident auf diese massive Kritik reagieren wird – doch eines steht fest: Für Gesprächsstoff ist gesorgt.

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Donald Trump: Senator sicher - "psychisch instabiler" US-Präsident "zunehmend außer Kontrolle"