Erster Einsatz der russischen Hyperschallrakete: Darum kann sie auch für Deutschland zur Gefahr werden

Um Schwung in den stockenden Angriffskrieg zu bekommen, hat Russland nun zum ersten Mal Putins Geheimwaffe zum Einsatz gebracht: Die Rakete des Typs "Ch-47M2 Kinschal" war bisher noch nie in Gebrauch und ist besonders gefährlich - auch für Deutschland.

In Putins Krieg gegen die Ukraine kommen immer mehr neue technologische Waffen zum Einsatz, die die Welt bisher noch nicht gesehen hat. Auch die NATO-Mitglieder setzen derzeit aufs Aufrüsten und modernisieren ihre Ausrüstung.

Drohgebärde Putins

Kein Wunder, schließlich kann der Einsatz so neuer Waffen seitens Russlands wie die Hyperschallrakete "Ch-47M2 Kinschal", auch als klare Drohung Richtung NATO verstanden werden, wie CDU-Verteidigungspolitiker Johann Wadephul gegenüber "Welt" verrät:

Der Einsatz der Hyperschallwaffe ist ein realer Test vor den Augen der Welt und ein Signal an die Nato: Mischt Euch nicht ein, denn wir sind im Besitz von Waffen, gegen die ihr euch kaum verteidigen könnt. Leider besteht diese Fähigkeitslücke der Nato, die wir dringend schließen müssen.

Erster Einsatz der neuen Rakete

Laut Russland kam die neue Rakete in den letzten Tagen gleich zwei Mal zum Einsatz gegen die Ukraine. Bisher war die Kinschal nur bei Manövern benutzt worden. Jetzt habe sie laut Moskau ein ukrainisches Raketenarsenal im Gebiet Iwano-Frankiwsk gesprengt.

Russland ist das erste Land, das solche Hyperschallraketen entwickelt hat. Der neue Raketentypus hat eine Reichweite von bis zu über 2.000 Kilometern. Das bedeutet, dass die meisten europäischen Großstädte innerhalb von 30 Minuten zu erreichen sind - auch Berlin.

Was so neu an der Rakete ist und was daran sie so gefährlich macht, erklären wir euch im Video.

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