Donald Trump bekommt in Florida eine ganz besondere Ehre

In Florida ist jetzt eine Straße nach Donald Trump benannt worden. Warum genau diese Verbindung nach Mar-a-Lago so bedeutend ist und wie es bei der feierlichen Enthüllung zuging, liest du hier.

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Schon beim Ankommen fällt es auf: In Palm Beach, dem Hotspot von Luxus und Sonne, gibt es jetzt eine brandneue Sehenswürdigkeit. Die Stadt hat nämlich einen sechs Kilometer langen Boulevard, der Mar-a-Lago mit dem Flughafen verbindet, komplett nach dem ehemaligen US-Präsidenten benannt. Wer zukünftig aus dem Flieger steigt, fährt direkt über den „President Donald J. Trump Boulevard“ zur berühmten Residenz. Kein Witz – so steht es nun tatsächlich auf den Schildern.

Mar-a-Lago, Trump und der neue Boulevard

Mar-a-Lago ist für Trump viel mehr als nur eine Adresse. Das Anwesen in Palm Beach hatte er 1985 gekauft und in einen noblen Privatclub verwandelt. Hier verbringt er regelmäßig seine Wochenenden und genießt das Leben unter Palmen. Kein Wunder also, dass die Stadt die Bedeutung des Ortes für die Region hervorheben wollte. Der Boulevard war früher als Southern Boulevard bekannt – jetzt erinnert dessen Name an den Mann, der aus Palm Beach einen seiner wichtigsten Rückzugsorte gemacht hat.

Die feierliche Enthüllung und Trumps Reaktion

Die Umbenennung wurde nicht einfach im Stillen vollzogen. Bei einer offiziellen Zeremonie direkt bei Mar-a-Lago enthüllten Vertreter der Stadt die neue Plakette. Trump selbst durfte eine Gedenktafel entgegennehmen.

„Ich danke den lokalen Behörden von Palm Beach“, ließ er wissen – und fügte an, dass die neue Straßensignalisierung „eine Quelle des Stolzes für das amerikanische Volk“ sein werde.

Viele Anwohner und lokale Würdenträger waren zu diesem Anlass gekommen, um dieses für die Region besondere Ereignis mitzuerleben.

Keine Kontroverse, sondern Stolz für Palm Beach

Wer jetzt eine landesweite Debatte erwartet, wird enttäuscht. Ganz im Gegenteil: Anders als beispielsweise beim Kennedy Center in Washington, wo die Erweiterung des Namens für Aufregung sorgte, blieb der Namenswechsel in Palm Beach bislang völlig unkritisiert. Für die Bevölkerung scheint es eher eine würdevolle Geste für einen prominenten Bewohner zu sein. Wie im Original-Artikel heißt es:

„Anders als bei der Aufnahme seines Namens im Kennedy Center in Washington gab es bislang keine nennenswerten Kritiken.“

Donald Trump als Teil der amerikanischen Straßenkultur

Noch etwas Spannendes: In den USA ist es fast schon Tradition, dass wichtige Persönlichkeiten wie Präsidenten mit Straßen- oder Plätzebenennungen geehrt werden. Die Stadt Palm Beach folgt damit einer langen amerikanischen Tradition und hebt Trumps Einfluss auf die Gegend hervor. Noch vor wenigen Tagen erhielt Trump übrigens von María Corina Machado, einer bekannten venezolanischen Oppositionspolitikerin, eine Medaille – auch hier zeigt sich, wie sehr regionale und internationale Würdigung bei ihm zusammenspielen.

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Verwendete Quelle:

In Florida (USA): Donald Trump hat jetzt ’nen eigenen Boulevard

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