Britische Forschende schlagen Alarm: Omikron-Verläufe nicht milder als bei Delta

Omikron ist auf dem Vormarsch. Wissenschaftler:innen sind bemüht darum, die neueste Coronavirus-Variante besser zu verstehen, um entsprechend auf sie reagieren zu können. Dabei werden jeden Tag neue Erkenntnisse gemacht.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante in Europa ist nicht mehr zu stoppen. Vorhandene Impfstoffe bieten einen zu geringen Schutz gegen die neue Variante, auf einen angepassten Impfstoff müssen wir noch ein wenig warten - solange heißt es wieder vermehrt auf die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen zu achten!

Omikron kennenlernen

Noch befinden sich die Forscher:innen mitten in der Datensammlung zu der Mutation, die erstmals in Südafrika entdeckt wurde. Was wir jedoch schon wissen: Die neue Variante ist deutlich ansteckender und breitet sich schneller aus, wie msn.com berichtet.

Bisher gab es allerdings Hoffnungen, dass der Krankheitsverlauf milder ausfallen könnte als beispielsweise bei der Delta-Variante. Allerdings warnten Wissenschaftler:innen, dass es noch nicht genügend Daten gebe und das bisher vor allem jüngere Menschen an der neuen Virus-Variante erkrankt seien.

Keinen milderen Verlauf als bei Delta

Diese Warnungen gibt es zurecht. Das Imperial College in London hat eine Analyse durchgeführt, die deutlich macht, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Omikron einen milderen Verlauf haben könnte als Delta. Gesundheitsminister Karl Lauterbach stuft diesen Bericht als "sehr bedeutsam" ein und teilt ihn auf Twitter.

In Großbritannien gehen 60 Prozent der Covid-Infektionen bereits auf Omikron zurück. Auch deutsche Virolog:innen wie Christian Drosten sind sich sicher, dass die Omikron-Variante in wenigen Wochen die dominante Virus-Variante in Deutschland sein wird.

Warum gegenwärtig nur eine Booster-Impfung zumindest einen moderaten Schutz gegen Omikron bietet, erfahrt ihr im Video.

Coronavirus: Schützt Omikron vor Delta? Coronavirus: Schützt Omikron vor Delta?