„ausgezeichneten Gesundheitszustand“ – was steckt wirklich hinter Donald Trumps Rückzug?
Seit einer Woche gibt es kaum öffentliche Auftritte von Donald Trump. Der 79-jährige US-Präsident zieht sich zurück, die Gerüchteküche brodelt. Was verbirgt sich hinter der Funkstille kurz vor seinem 80. Geburtstag?
Schon seit Tagen herrscht Unruhe in Washington: Donald Trump meidet die Öffentlichkeit und lässt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand erneut aufflammen. Erst am 27. Mai hat man ihn zuletzt auf dem Golfplatz gesehen, danach war von einem dichten Terminplan plötzlich nichts mehr zu merken. Einzig auf Truth Social, seiner Lieblingsplattform, meldet sich der Präsident immer wieder mit Beiträgen zu Wort. Was steckt hinter diesem plötzlichen Rückzug, und wie steht es wirklich um Trumps Gesundheit?
Walter Reed, ärztlicher Bericht und viele Fragezeichen
Wie jedes Jahr begab sich Trump zum medizinischen Check-up ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus. Doch die Ergebnisse daraus werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Sein persönlicher Arzt Dr. Sean Barbabella attestiert ihm in einem drei Seiten langen Bericht einen „ausgezeichneten Gesundheitszustand“. Trump selbst kommentierte auf Truth Social kurz und bündig: „PERFEKT“. Klingt nach Entwarnung, oder? Aber diese Zweifel lassen sich nicht so leicht beiseite wischen. Schließlich hat Trump seit dem 27. Mai nur einen längeren öffentlichen Termin wahrgenommen: Am 2. Juni sprach er ausführlich mit der New York Post, am Tag darauf nahm er an einer Fragerunde vor dem Pressepool teil – dabei fiel seine leicht belegte Stimme auf. All das zu einer Zeit, in der sein 80. Geburtstag am 14. Juni bevorsteht und das öffentliche Interesse an seinem Gesundheitszustand so groß ist wie selten zuvor.
Medizinische Details geraten ins Rampenlicht
Nicht alle medizinischen Details finden sich in den offiziellen Statements. So gibt es Hinweise auf dunkle Flecken auf den Händen, geschwollene Fußknöchel – vermutlich Folge einer Venenschwäche – und Ausschläge am Hals, die typisch für Schuppenflechte sind. Im Hintergrund bleibt zudem der Fakt, dass Trump bereits nach etwa sieben Monaten einen zweiten Koronar-CT-Scan machen ließ – für sein Alter eher ungewöhnlich. Laut externen Ärzten sind die vorgelegten Resultate „fast zu gut, um wahr zu sein“. Der New Yorker Gefäßchirurg Dr. Paul Haser, von der BILD zitiert, merkt an:
„Vielleicht frühere Schlaganfälle?“
Und findet:
„Er ist wie einer der Rolling Stones: erstaunlich gut erhalten, trotz vieler schlechter Gewohnheiten!“
Über die Jahrzehnte seien es vor allem „lebenslang schlechte Ernährung, wenig Bewegung und zu wenig Schlaf“, die bei Trump ins Gewicht fallen – Stichwort Burger-Diät.
Was bisher verschwiegen blieb und was jetzt noch kommt
Dr. Haser kritisiert, dass wichtige Daten wie das Ergebnis einer Herzultraschall-Untersuchung, eine Venendiagnostik oder ein Gehirn-MRT mit Analyse der Belastung und des Gangs bislang fehlen. Besonders interessant: Es wird gemunkelt, dass Trump sich zuletzt tagsüber immer häufiger eingenickt haben soll – auch das bleibt von offizieller Seite unerwähnt. Während die Medien in den USA wild spekulieren, könnte Trumps geplantes Großevent am 5. Juni im Bundesstaat New York nun für eine Atempause sorgen. Zeigt er sich dort vital und präsent, dürften viele Sorgen zumindest kurzfristig vom Tisch sein – bleibt aber, wie viel tatsächlich Einblick in seine Gesundheit geboten wird.
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Verwendete Quelle:
Spekulationen um Gesundheitszustand - Keine Trump-Termine seit 7 Tagen