Schon in über 40 Ländern: Neue Omikron-Subvariante breitet sich rasant aus

Noch hat Omikron seine volle Auswirkung nicht entfaltet, da gibt es schon die nächste Variante - und zwar eine Untervariante von Omikron! Was das bedeutet und welchen Einfluss die neue Untervariante auf das Corona-Geschehen haben wird, verraten wir euch im Artikel.

Omikron breitet sich rasant schnell aus, sodass nicht mal mehr das Robert Koch-Institut hinterherkommt. Es macht aber auch Hoffnung auf das Ende der Pandemie. Vor allem, da es für mildere Verläufe sorgt - das scheint auch die neue Untervariante nicht zu verändern.

Wo BA.2 sich bereits ausbreitet

Die neue Untervariante von Omikron trägt die Bezeichnung BA.2 und ist vor allem in Großbritannien unterwegs, wie Bild.de berichtet. Dort hat man in den ersten zehn Tagen im neuen Jahr 400 Neuinfektionen mit der Untervariante beobachtet.

Doch auch in 40 weiteren Ländern sei der Subtyp BA.2 vermehrt aufgetreten, wie die Gesundheitsbehörden in London mitteilen. Besonders betroffen seien bisher Schweden, Dänemark und Indien. In Dänemark macht BA.2 schon gut die Hälfte der Neuinfektionen aus.

Wie schnell sich BA.2 ausbreitet

Für viele Expert:innen kommt es überraschend, dass die Untervariante sich scheinbar noch schneller ausbreitet, als der ursprüngliche Omikron-Typ BA.1. Der Epidemiologe Antoine Flahault sagt gegenüber Bild:

Was uns überrascht hat, ist die Schnelligkeit, mit der diese Untervariante, die in Asien in großem Umfang zirkuliert, sich in Dänemark ausgebreitet hat.

Auch der britische Virologe Tom Peacock vom Imperial College in London äußert sich auf Twitter zu BA.2: "Sehr frühe Beobachtungen aus Indien und Dänemark deuten darauf hin, dass es keinen dramatischen Unterschied im Schweregrad im Vergleich zu BA.1 gibt."

Wie sich BA.2 laut dem Experten auf die weitere Corona-Pandemie auswirkt, verraten wir dir im Video.

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