Inklusion statt Corona: Die Paralympics sollen nicht im Schatten von Corona stehen

Es ist so weit: Mit einer einjährigen Verzögerung wegen der Corona-Krise wurden gestern die XVI. Paralympischen Sommerspiele eröffnet. Corona soll nicht zum bestimmenden Thema bei den Paralympics werden, doch ist überall präsent.

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Durch die Pandemie wurden nicht nur die Olympischen Spiele um ein Jahr nach hinten gelegt und stark eingeschränkt, sondern auch die Paralympischen Sommerspiele, die zum zweiten Mal seit 1964 in Tokio stattfinden.

Historisches

Bis zum 5. September werden 539 Medaillen vergeben. Zum ersten Mal fanden die "Paralympic Games" 1960 in Rom statt. Doch schon seit 1948 gab es im englischen Aylesbury ein Weltsportfest für Menschen mit Handicap, die Stoke Mandeville Games.

Die diesjährigen Spiele sollen nicht vom Thema Corona überschattet werden, doch sie finden komplett ohne Publikum statt. Nur einige Schulkinder sollen laut standard.at im Rahmen eines integrativen Erziehungsprogramms, die Möglichkeit bekommen, vor Ort dabei zu sein. Dafür müssen ihre Eltern nur bei den lokalen Schulbehörden diesen Wunsch äußern.

Ohne Afghanistan

Im Gegensatz zum fehlenden Publikum gibt es bei den Teilnehmer:innen-Zahlen einen Rekord zu verbuchen: Insgesamt 4.400 Sportlerinnen und Sportler nehmen aus 162 Ländern an den Spielen teil.

Afghanistan ist wegen der Machtübernahme durch die Taliban übrigens nicht dabei. Doch als "Zeichen der Solidarität" war die afghanische Flagge bei der gestrigen Eröffnungsfeier dennoch zu sehen.

Im Video verraten wir euch, inwieweit Corona eben doch den Alltag der Sportler:innen bestimmt.