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Veröffentlicht am 06/10/2026 um 10:45 von der Redaktion

"Immer eine komplette Katastrophe": Was bringt Trumps Angst vor Putins Enthüllungen?

Donald Trump zittert – nicht wegen Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich, sondern wegen etwas viel Peinlicherem. Angeblich könnten Putins Akten ihn so bloßstellen wie kein Skandal zuvor.

Wenn Donald Trump eines gelernt hat, dann ist es, auf der großen Bühne unbeeindruckt zu wirken. Doch laut dem Autor Michael Wolff gibt es etwas, das selbst den Präsidenten der Vereinigten Staaten mehr ins Wanken bringen könnte als jede kompromittierende Aufnahme: seine alten Schulzeugnisse. Genau diese könnten im Besitz von Kreml-Chef Putin sein – und Trump fürchtet, dass sie ihn als „Trottel“ dastehen lassen.

Was steckt hinter den Akten, die Putin haben könnte?

Im Podcast „Inside Trump’s Head“, der von The Daily Beast produziert und vom Daily Express zusammengefasst wurde, enthüllt Michael Wolff seine spektakuläre These: Putin soll angeblich im Besitz von Trumps Schulunterlagen sein. Dabei gehe es weniger um pikante Affären oder geheime Deals, sondern darum, dass „diese Zeugnisse“ nach Meinung von Wolff die vielleicht größte Demütigung für Trump darstellen. Laut Wolff hatte Trump „immer eine komplette Katastrophe“ als schulische Laufbahn – eine Hypothese, die bislang aber unbelegt bleibt.

Gerade weil es sich um dokumentierte Zeugnisse handelt, sieht Wolff darin eine Gefährdung für Trumps Ansehen im In- und Ausland. Anders als bei Gerüchten oder schwer nachvollziehbaren Aufnahmen, sind die Noten schwarz auf weiß hinterlegt. Wolff beschreibt die Bedeutung dieser Unterlagen mit einer markanten Spitze: „Selbst wenn man Trump auf dem Bild sehen würde, wie er auf die Matratze pinkelt, würde er einfach sagen: 'Nein, das bin ich nicht'.“ Solche Aussagen belegen, wie wenig Trump anderen Formen der Bloßstellung Bedeutung zumisst – aber bei Noten hört für ihn anscheinend der Spaß auf.

Die Überlegung, dass ausgerechnet Putin Zugang zu diesen Akten haben könnte, verleiht der Situation eine zusätzliche politische Brisanz. Immerhin ist Russland bereits mehrfach Ziel amerikanischer Untersuchungen gewesen, die russische Einflussnahme auf US-Wahlen unterstellen. Nun stellt sich für viele die Frage, ob Putin tatsächlich handfeste Beweise oder nur Gerüchte besitzt – und wie weit er gehen würde, um seinem eigenen politischen Kalkül zu dienen. Diese Unsicherheit macht die Affäre aus Sicht vieler Beobachter so brenzlig.

Kampf um die Wahrheit: Trumps Team unter Druck?

Noch spannender wird es beim Blick auf die Vergangenheit: Während der US-Präsidentschaftskampagne 2016, so Wolff, soll Trumps Mannschaft enorme Druckmittel gegen die University of Pennsylvania eingesetzt haben, um die Zeugnisse ihres Chefs unter Verschluss zu halten. „Im Grunde sagten sie: Wir werden alle erdenklichen Maßnahmen gegen euch ergreifen, wenn diese Zeugnisse nicht unter Verschluss bleiben“, so Wolff. Weder die Universität noch Trump haben sich bisher zu diesen Vorwürfen geäußert.

Doch das Thema endet nicht mit den Zeugnis-Akten. Wolff vermutet, dass Trump „vermutlich eine Art Lernbehinderung hat, die ihm sehr unangenehm ist“. Dass er mit diesen Spekulationen an die Öffentlichkeit geht, ohne Beweise vorzulegen, sorgt für Wirbel – handfeste Nachweise für schlechte Schulleistungen oder eine wirkliche Lernschwäche gibt es weiterhin nicht. Trump schweigt zu den Vorwürfen, die University of Pennsylvania ebenso.

Für die Medien ist es ein gefundenes Fressen, und in den USA fragen sich nach wie vor viele: Warum legen Trumps Leute so viel Wert auf absolute Geheimhaltung? Gibt es doch etwas zu verstecken? Diese Fragen stellen sich besonders, weil die Story nie eine tatsächliche Veröffentlichung der umstrittenen Dokumente nach sich zog. Dennoch bleibt die Möglichkeit, dass Putin tatsächlich Material besitzt, für Trump ein ständiges Damoklesschwert.

Verwendete Quelle:

Donald Trump und Wladimir Putin: "The Don" droht erniedrigende Bloßstellung durch den Kreml-Chef

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