Gefährliche Substanz in Zahnpasta entdeckt und es ist nicht Fluorid!

Gefährliche Substanz in Zahnpasta entdeckt und es ist nicht Fluorid!

In zwei Drittel der Zahncremes, die verkauft werden, soll sich eine Substanz befinden, die potentiell krebserregend ist. Auch bekannte Marken sind betroffen!

Unabhängig von der Marke, der Geschmacksrichtung und der Farbe – wir alle benutzen jeden Tag Zahnpastaund das schon seit unserer Kindheit. "Es gibt regelmäßig große Kommunikationskampagnen, die uns dazu motivieren sollen, uns nach jeder Mahlzeit die Zähne zu putzen. Darum ist es wichtig, dass dieses Hygieneprodukt, das Teil unseres Alltags ist und das wir in unserem Mund gebrauchen, frei von gefährlichen Substanzen ist und uns keine unnötigen Risiken eingehen lässt", betont der französische Verein "Agir pour l'environnement" (dt.: "Aktion für die Umwelt").

In einer Pressemitteilung erläutert die Organisation die beunruhigenden Ergebnisse ihrer Nachforschungen. Nachdem sie 498 Zahncremes unter die Lupe genommen hat, davon 59 für Kinder, kommt sie zu dem Schluss, dass "zwei Drittel der Zahncremes […] Titandioxid enthalten". Bei den Kinderzahncremes sei es eine von zweien.

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Auf den Etiketten findet man das Titandioxid unter dem Namen TiO2 oder E171. Es dient als Färbemittel in den Zahncremes. Das Problem ist, dass dieser Inhaltsstoff unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein.

"Das hat keinen Platz in unserer Ernährung"

Dieser Verein, die Wissenschaftsgemeinde und die Gesundheitsbehörden haben mehrfach vor der Giftigkeit dieser Substanz gewarnt: "Präkanzeröse Läsionen im Dickdarm, Störungen des Immunsystems und Veränderungen an der Darmbarriere..." Das alles klingt reichlich besorgniserregend.

"Heute ist es sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft anerkannt, dass Titandioxid keinen Platz mehr in unserer Ernährung hat", betont der französische Verein. Dennoch wird "dasselbe Färbemittel, dessen Gefährlichkeit als Bestandteil unserer Ernährung bekannt ist, in anderen Produkten, die wir aufnehmen, wie in Zahncremes und Medikamenten, weiterhin verwendet." Und "auf keiner der 271 betroffenen Zahncremes ist auf der Verpackung vermerkt, dass das darin enthaltene Titandioxid in Nanopartikeln verarbeitet wurde."

• Maximilian Vogel
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